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Titel Ausgabe 132



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Zurück Ausgabe 132 vom 19.02.2003 • Seite 14nur mit Login!

• Mythologie

Uranus - Varuna - erneuern - androgyn

Ulla Janascheck

Es gibt eine ganze Reihe androgyner Gottheiten, die entweder als zweigeschlechtliche Wesen, oft mit zwei Köpfen und vier Armen oder als Liebespaar oder als gleichzeitig geborene weiblich-männliche Zwillingskinder überliefert werden. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie aus der Vereinigung der männlich-weiblichen Anteile heraus sich selbst und die Welt mit ihrem Zauber befruchten. Die spirituelle Ganzheit entsteht durch die ununterbrochene sexuelle Befriedigung, die ein solches Gottwesen erfährt, denn es gibt keine Trennung mehr, von daher auch keine Suche und keine Richtung. Die geheimen buddhistischen Tantraiehren enthalten Anweisungen, wie ein solch glückseliger ekstatischer Zustand gehalten und zur Bewusstwerdung genutzt werden kann. Aus dieser Sicht heraus rühren alle Probleme aus dem Gefühl der Abtrennung. Glück ist, wenn diese überwunden wird und Vereinigung stattfindet. Alle Mystik gründet
sich in diesem Akt der kreativen Überwindung der Gegensätze. Der Vogel begleitet die Seele bei ihrem geistigen Prozess, führt in andere Welten und erschliesst den Luftraum, der sich öffnet, sobald das polare Empfinden der auf der Erde stattfindenden Gesetzmässigkeiten
überwunden ist.

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