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Titel Ausgabe 137



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• Mythologie

Musen–bestäuben–Merkur

Ulla Janascheck

Merkur zuordnen lässt sich Mnemosyne (= memory), die Mutter der neun Musen, oder auch deren Gesamtaspekt. Die Töchter Mnemosynes sind Klio, die Muse der Geschichtsschreibung, Euterpe, die Muse des Flötenspiels und des Gesanges, Kalliope, die Muse der epischen Dichtung und der Wissenschaft, Erato, die Muse der Lyrik und der Liebesdichtung, Melpomene, die Muse der Tragödie, Terpsichore, die Muse des Tanzes, Thalia, die Muse der Komödie, Urania, die Muse der Astronomie und Polyhymnia, die Muse der Musik. Mnemosyne ist damit in ihrer Gesamtheit neunfache Göttin der Inspiration, was wörtlich einatmen von Ideen oder des Geistes der Göttin heisst. Sie hilft bei der Dichtkunst und erweitert das Gedächtnis der Geschichtenerzähler/ innen, so dass sie die mündlichen Überlieferungen auch behalten können. Die indische Sarasvati, Begleiterin des Boddhisattva Manjushri, ist ihre asiatische Entsprechung. Die Musen und Sarasvati erfanden die himmlische Leier, die Lyra und die Sieben-Ton-Skala, mit der die sieben Sphären klanglich ausgedrückt werden konnten. Jeder der sieben Sphären ist ein Ton zugeordnet, auf denen sich in ihrer Gesamtheit alles Bestehende gründet.

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