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Titel Ausgabe 143



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Zurück Ausgabe 143 vom 20.01.2005 • Seite 13nur mit Login!

• Glosse

Spiralen, Labyrinthe, Tänze und Mond

Ulla Janascheck

Mond bezeichnet die uns innewohnende beruhigende Weisheit der Verwandlung. Mondweisheit ist auch die Gewissheit, dass sich alles ändert und das Leben im Fluss ist. Vom Leben getragen kommt man auf „Mondart" voran, ohne etwas besonderes leisten zu müssen. Die Lebenserfahrungen entfalten sich wie die Blütenblätter einer Blume, wenn die Zeit reif ist und die Umstände die Bedingungen dazu bereitstellen. Im Nichttun, Ceschehenlassen oder auch mühelosem Mitgehen liegt die Intuition, die Eingebung verborgen.Das „einfach Dasein" ist ein Zustand, von dem all unsere Handlungen ausgehen. Befreiend ist es, ihn bisweilen zu
erkennen. Voraussetzung zum „einfach Dasein" ist das innere Gefühl des Willkommenseins.
Wenn wir lernen, uns auf dieser Grundlage innerlich zu leeren, entsteht das natürliche Gefühl, ein Spiegel zu sein – ohne etwas zu tun oder zu steuern, können wir einfach das reflektieren, was da ist. Sind die Gefühle
ruhig, vom Wollen befreit, ist Vertrauen da und Kraft. Das Spiel kann sich entfalten. Die Welt, die uns umgibt und die wir wahrnehmen, wird durch Anziehungskräfte im Gleichgewicht gehalten und bewegt sich doch in einer rhythmischen Gleichmässigkeit.
Auch die inneren Anziehungskräfte können wir als Spiegel für unsere Entwicklung verstehen, wenn wir deren Wirkungen reflektierende Aufmerksamkeit schenken. Aus dieser Sichtweise heraus lässt sich Entwicklung der Mondenergie an der Tiefe der Verbindung ablesen, die wir bereit sind einzugehen. Aus der Erfahrung der Einheit heraus entsteht Glück – Glück ist vielleicht nicht mehr
und nicht weniger als das Wissen um die Eingebundenheit. Daraus entsteht manchmal auch Dankbarkeit und tiefes Berührtsein – was ich für dich tue, tue ich auch für mich.

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