Astrolog-Archiv

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Titel Ausgabe 146



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• Mythologie

Marienkinds Nachtmeerfahrt, Teil 1

Christian U. Vogel

„Mit dieser Erfahrung des Selbst und der ursprünglichen Einheitswelt treten Welt und Psyche nicht mehr als zwei nebeneinander
und unabhängig voneinander existierende Welten auf, von denen jede eine in sich geschlossene Gesetzlichkeit besitzt. Beide Teile des Einen sind wie ergänzend aufeinander bezogen,... sie bilden eine zusammenhängende, sich komplementierende
Einheit. Das wird in vielen Aussagen der Astrologie, Mystik und Alchemie deutlich, in denen, wie z.B. in der tabula smaragdinea, die Identität und Einheit von Oben und Unten, Innen und Aussen betont wird. So ist in der Astrologie der äussere Sternhimmel und sein gesetzmässiger Lauf mit den Gestirnen in uns identisch, und es ist nicht zu entscheiden, welcher von beiden Himmeln,
der äussere oder der innere, das Schicksal ausmacht, da sie in Wirklichkeit auf einen einheitlichen, sozusagen „dritten" Himmel hinweisen. Wir haben das Beispiel der Astrologie gewählt, weil mit der Erfahrung von der Einheit der Welt immer auch die des
sinnhaften Schicksals im Zusammenhang steht, im Gegensatz zu der Zufälligkeit von Geschehenskausalitäten, in denen das Äussere in keiner Weise mit dem Inneren verbunden ist."

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