Astrolog-Archiv

(Bitte auf den jeweiligen Ausgaben-Block klicken, um die entsprechenden 20 Ausgaben anzuzeigen)
Artikel in grüner Farbe sind ohne Login zugänglich!
Ausgaben » [1-20] [21-40] [41-60] [61-80] [81-100] [101-120] [121-140] [141-160] [161-180] [181-200] [201-218] Aktuelle Ausgabe
• Suche (Autoren, Titel, etc.) » Inhaltsverzeichnis • Suche nach Begriffen in Artikeln »
Titel Ausgabe 147



Archiv-Übersicht
Zurück Ausgabe 147 vom 23.09.2005 • Seite 14nur mit Login!

• Astrologie & Philosophie

Der Tanz des Lebens – Beruf und Berufung in der Beratung

Melitta Machhold

NUR DIE SCHÖNHEIT KANN DIE WELT RETTEN
Dostojewski

Die physische Existenz des Menschen ist etwas sehr Zerbrechliches. Auch in unseren modernen Zeiten schlummert dieses Wissen in jedem von uns. Der Kampf ums Überleben kann die niedersten Instinkte des Menschen wecken und masslose Machtgier erzeugen. Der Existenzachse 6/12 gehen, bezogen auf die Erdhäuser, die Besitzachse 2/8 und die Individualachse 4/10 voraus. Die Besitzachse speichert die frühesten Erfahrungen der Menschheit. Der Übergang von den alten Stammesgesellschaften und der Mondreligion des Matriarchats zum Sonnenbewusstsein des Patriarchats schuf die Vorstellung
von eigenem Besitz und die Notwendigkeit ihn gegen Eindringlinge zu verteidigen. Auch die Frau wurde zum Besitz des Mannes, da er nur durch ihre Überwachung und seine Kontrolle über sie, sicher sein konnte, dass das gezeugte Kind von ihm war. Ganz allmählich tauchte der Mensch als individuelles Einzelwesen aus den Schutz spendenden, aber auch einengenden Stammesgesellschaften auf. Am weitesten ist dieser Prozess in den westlichen Industriegesellschaften fortgeschritten.
Jetzt stossen wir an die Grenzen dieses einseitigen, individualistischen Denkens. Die Unterdrückung des Weiblichen hatte nicht nur für die Frauen schlimme Folgen.

[mehr lesen]...