Astrolog-Archiv

(Bitte auf den jeweiligen Ausgaben-Block klicken, um die entsprechenden 20 Ausgaben anzuzeigen)
Artikel in grüner Farbe sind ohne Login zugänglich!
Ausgaben » [1-20] [21-40] [41-60] [61-80] [81-100] [101-120] [121-140] [141-160] [161-180] [181-200] [201-218] Aktuelle Ausgabe
• Suche (Autoren, Titel, etc.) » Inhaltsverzeichnis • Suche nach Begriffen in Artikeln »
Titel Ausgabe 152



Archiv-Übersicht
Zurück Ausgabe 152 vom 23.07.2006 • Seite 6nur mit Login!

• Mythologie

Pferde, Centauren und Chiron. Die Wunde der Wandlung

Ulla Janascheck

Pferdekulte gab es schon in sehr alter Zeit. Das Urpferdchen, ein etwa fuchsgrosser Bewohner der tropischen und subtropischen Wälder des amerikanischen Kontinents, wurde auch Pferd der Morgenröte genannt. Es lebte vor ca. 60 Millionen Jahren gut verborgen im
Unterholz und ernährte sich vorwiegend von Blättern. Sollte ein Dinosaurier oder Säbelzahntiger auftauchen, dann rettete das Pferdchen seine geschickte Kunst, sich schnell zu verbergen. Vor ca. 15 Millionen Jahren fanden die Urpferdchen dann ihren Weg über die Landbrücke nach Asien und Europa. Sie fühlten sich wohl, bildeten Kleingruppen und vermehrten sich eifrig. Doch durch die neuzeitliche Klimaveränderung verschwanden die Wälder und damit auch das schützende Unterholz - etwas Neues wuchs:
kleine Halme, die wir als Gras kennen. Das Pferd der Morgenröte passte sich den neuen Umständen an, indem es wuchs.

[mehr lesen]...