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Titel Ausgabe 155



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Zurück Ausgabe 155 vom 20.01.2007 • Seite 12nur mit Login!

• Planeten

Pluto – Angst vor Wandlung, vor Macht und Ohnmacht

Christa Gallery

Pluto ist in der heutigen Astrologie wohl das am schwierigsten zu ergründende astrologische Prinzip. Zusammen mit Uranus und Neptun gehört er zu den transsaturnischen Planeten, d.h. ihre Umlaufbahn befindet sich jenseits von Saturn, der die Grenzen der Materie symbolisiert. Diese transsaturnischen Planeten weisen weit über die Belange des Individuums hinaus und haben einen Bezug zu kollektiven Angelegenheiten und Mächten.
Pluto, der Gott der Unterwelt, steht im individuellen Horoskop für unsere verdrängten Anteile, für unsere Schatten. Er ist eine starke Kraft der tiefen Wandlung. Überholte Werte und Strukturen müssen absterben, damit Neues entstehen kann. Die meisten Menschen lösen sich ungern von vertrauten Lebensmustern und leisten diesen Veränderungen Widerstand, mit dem Effekt, dass der innere Druck und die inneren Spannungen sich vergrössern. Aus Angst halten wir am Alten fest, denn wir glauben, dass es uns Sicherheit gibt. Veränderung schafft zunächst Unsicherheit. Vertrautes soll aufgegeben werden, trotz der nur ungewissen Hoffnung, dass sich alles zum Vorteilhafteren wendet.
Eine Neuorientierung jedoch ist nur möglich, wenn alte Strukturen zu einem grossen Teil aufgelöst werden. Je mehr jemand Angst hat, umso höher ist gewöhnlich sein Bedürfnis nach Sicherheit und Kontrolle. Sicherheit kann man aber nicht durch Kontrolle gewinnen.
Plutos enorme Energien haben eine unglaubliche Intensität und Urgewalt. Er berührt dabei beunruhigende Ebenen. Seine Kräfte gehören dem kollektiven Unbewussten an. Drängen diese Erfahrungen der Menschheit in unser Bewusstsein, so kann das starke Angst auslösen.

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