Astrolog-Archiv

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Titel Ausgabe 158



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• Astrologie & Geschichte

Die Himmelsscheibe von Nebra

Daniela Lauber

Die Bronzescheibe von ca. 32 cm Durchmesser wurde vor 3600 Jahren zusammen mit zwei Prunkschwertern, Armreifen und Werkzeugen als Göttergabe vergraben. Der Fundort der Sternenscheibe ist der Mitteiberg bei Nebra, Halle/Mitteldeutschland, eine hügelige Landschaft mit weitem Horizont. In der Nähe finden sich weitere Ausgrabungen und Fürstengräber, sowie eine prähistorische Wallanlage, die auf einen Ritualplatz und Opfergaben für Götter in der Frühbronzezeit schliessen lässt.
Echtheit Die Scheibe wurde 1999 von Grabräubern mit primitiven Werkzeugen ausgegraben und dabei beschädigt. Auf verschlungenen Wegen, über Schwarzhändler, ist die Scheibe 2002 in Basel aufgetaucht, wo sie „verkauft" wurde, während nebenan die vorher informierte deutsche und Schweizer Polizei auf die Schwarzhändler wartete. Gemäss internationalem Recht wurde die Scheibe dem Landesmuseum in Sachsen-Anhalt übergeben, wo sie sofort zu einem Publikumsmagnet wurde. Das Exponat ist von seltener Schönheit und derart einmalig mit seiner Himmelsdarstellung, dass immer wieder Fälschungs-Gerüchte
auftauchten. Fachkreise im In- und Ausland interessieren sich für das einzigartige Stück und es wurden alle möglichen Proben und Metallmessungen durchgeführt, um die Echtheit der Scheibe zu beweisen. Es kann mit allergrösster Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass die Scheibe „echt" und 3600 Jahre alt ist.

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