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Titel Ausgabe 158



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• Deutungspraxis

Auf der Reise hinter den Spiegel. Die Beziehungsachse 5/11 im Horoskop

Melitta Machhold

Freiheit hat einen Geschmack und einen Duft Diese Worte legt der Schriftsteller H. Mankell einer seiner Romanfiguren in den Mund. Es ist eine Afrikanerin, die traurig hinter dem Stacheldrahtzaun eines Flüchtlingslagers steht und auf das Land dahinter schaut. Sie war mit grossen Hoffnungen in dieses Land gekommen, Hoffnung auf mehr Freiheit und weniger Not. Mit unseren Beziehungen erleben wir oft Ähnliches. Wir beginnen mit grosser Verliebtheit und enden oft in bitterer Enttäuschung.
Vor Jahren war ich an einem Vortrag eines Psychologen, der sich auch mit Astrologie beschäftigt. Der Titel „Warum finde ich immer wieder den falschen Partner?" hat viele Interessierte angezogen, auch solche, die sich vorher noch nie mit Astrologie beschäftigt hatten. Es war ein sehr vergnüglicher Abend und immer wieder war ertapptes und gleichzeitig befreites Gelächter zu
hören. Wenn wir allerdings mittendrin stecken im Beziehungsclinch ist es alles andere als lustig. Der Referent erzählte eine Geschichte aus seinem eigenen Leben. Mitte 20 war für ihn die Zeit, in der er sich vor allem um seine Karriere gekümmert hat. Venus war für ihn sozusagen noch sehr fern. Da lernte er eine Frau kennen, die dieses Prinzip geradezu zu verkörpern schien. Sie hatte einen erlesen Geschmack und einen gut entwickelten Sinn für Kunst. Alles war darauf ausgerichtet. Ihre Wohnung, ihre Art sich zu kleiden und ihre Freizeitbeschäftigungen.

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