Astrolog-Archiv

(Bitte auf den jeweiligen Ausgaben-Block klicken, um die entsprechenden 20 Ausgaben anzuzeigen)
Artikel in grüner Farbe sind ohne Login zugänglich!
Ausgaben » [1-20] [21-40] [41-60] [61-80] [81-100] [101-120] [121-140] [141-160] [161-180] [181-200] [201-218] Aktuelle Ausgabe
• Suche (Autoren, Titel, etc.) » Inhaltsverzeichnis • Suche nach Begriffen in Artikeln »
Titel Ausgabe 179



Archiv-Übersicht
Zurück Ausgabe 179 vom 10.02.2011 • Seite 8nur mit Login!

• Astrologie & Philosophie

Sternstunde der Philosophie, Teil 3. Das Horoskop als Hochrechung

Wolfhard H. König

Zwei Hypothesen
Die Frage, die wir uns stellen müssen ist, wie denken wir heute in der Astrologie und wie begründen wir die Aussagen, die wir aufgrund der Astrologie treffen? Da gibt es zwei große Hypothesen, die sich gegenüberstehen.

Einflusshypothese
Die klassische, mittelalterliche, deterministische Astrologie ging von der so genannten Einflusshypothese aus. Das setzte einen strikten Determinismus voraus, lies keinen Spielraum für Wachstum und Lernen des Menschen und entsprach nicht der modernen astrologischen Psychologie. Diese Hypothese steht in krassem Widerspruch zur modernen Psychologie und
der Naturwissenschaft (besonders der Quantenphysik).

Widerspiegelungshypothese
C. G. Jung nennt dies Synchronizität. Es ist ein Versuch, akausale Wechselwirkungen zu beschreiben. Dies wird heute auch durch die moderne Quantenphysik formuliert. Die Existenz von akausalen Wechselwirkungen anzunehmen, ohne die moderne Physik nicht mehr auskommt – während die klassische Physik nur auf kausale Wechselwirkungen baut – ist dabei wichtig.

[mehr lesen]...