Astrolog-Archiv

(Bitte auf den jeweiligen Ausgaben-Block klicken, um die entsprechenden 20 Ausgaben anzuzeigen)
Artikel in grüner Farbe sind ohne Login zugänglich!
Ausgaben » [1-20] [21-40] [41-60] [61-80] [81-100] [101-120] [121-140] [141-160] [161-180] [181-200] [201-218] Aktuelle Ausgabe
• Suche (Autoren, Titel, etc.) » Inhaltsverzeichnis • Suche nach Begriffen in Artikeln »
Titel Ausgabe 56



Archiv-Übersicht
Nach oben Nach oben
Zurück Ausgabe 56 vom 21.06.1990 • Seite 29nur mit Login!

• Theorie der Astrologischen Psychologie

Die dreidimensionale Zeichenlehre als Entwicklungsdynamik, Teil 3

Louise Huber

Krebs

Inzwischen ist es bekannt gewor­den, dass die dreidimensionale Be­trachtungsweise weit mehr richtige Deutungen der astrologischen Ele­mente ergibt, als die «lineare» der klassischen Astrologie. Auch beim Zeichen Krebs kommen wir dem wirklichen Wesen des Krebsgebo­renen näher, wenn wir drei Ebenen, drei Stufen oder drei Phasen unterscheiden. Auf der ersten Stufe, der saturnisch-forma­len, sind Krebsgeborene ihren Ge­fühlen blind ausgeliefert. Auf der zweiten Stufe müssen sie sich mit den Gegensatzpaaren auseinander­setzen. Sie geraten in die Polspan­nung des gegenüberliegenden Zei­chens Steinbock und kommen in eine Selbstwerdungskrise. Erst dann können sie die dritte Bewusstseinebene realisieren, wo der eso­terische Herrscher Neptun mit dem esoterischen Saatgedanken wirk­sam ist. In einer spiralförmigen Ent­wicklungsdynamik wächst der Krebsgeborene zur Selbständigkeit heran.

Krebs ist ein wässriges Kardinalzei­chen. Der Mond herrscht über die Formnatur und Neptun über das Bewusstsein, was mit anderen Worten exoterisch und esoterisch bedeutet und zwei Stufen bezeichnet. Auf der ersten Stufe machen der Mond und das Temperament Wasser den Krebs zum Gefühlsmenschen mit einem starken Anlehnungsbedürf­nis und dem Verlangen, stets je­manden zu haben, dem er sein Gefühl offenbaren oder den er mit seinem Gefühl umhegen kann. Er ist von Natur aus mütterlich sorgend

und sehr anhänglich, wenn er je­manden in sein Herz geschlossen hat. Solange er vorn Mond, dem tra­ditionellen Herrscher gesteuert ist, ist er sehr von dem ihn umgeben­den Kollektiv abhängig, sei dies die Familie oder die Umwelt im weite­sten Sinne. Der Mond als Ich-Planet macht ihn subjektiv, auf viele Dinge reagiert er persönlich, ist überemp­findlich und rasch gekränkt, wenn man ihn nicht ernst nimmt oder nicht lieb zu ihm ist. Bei Verletzun­gen zieht er sich ins Schneckenhaus zurück und sitzt in der Schmoll­ecke. Aber der Mond als Kontakt-Ich lässt ihn nicht in Ruhe, er braucht Kontakt, Wärme, Zugehö­rigkeit. Deshalb kommt er immer wieder aus seinem Krebsgehäuse hervor, um Geborgenheit und Liebe zu haben.

[mehr lesen]...