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Titel Ausgabe 18



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Zurück Ausgabe 18 vom 19.02.1984 • Seite 14nur mit Login!

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Grundwissen. Die Temperamente Erde und Luft

Fritz Gehre

Einleitend möchte ich nochmals wiederholen, dass in jedem Zuviel eines Temperaments im Horoskop eine Übertreibung liegt. Diese von aussen gesetzte Übertreibung entspricht einer inneren Störung, die durch die jeweilige Häuserstellung und Planeten-aspektierung ausgeglichen werden kann. Entsprechen die Elemente Feuer und Wasser eher der emotionalen, musischen oder künstlerischen Aussageweise, so kann Erde und Luft auf das Behalten-können und Weitergebenwollen bezogen werden. Ich will mit dem Erdelement beginnen, und zwar deswegen, weil zuerst etwas wirklich Sichtbares da sein muss, bevor ich diesen »Besitz«, gleich der Luft, geistig mitteilen kann.

Erde als Gartenerde ist fruchtbar; zu Stein geworden kann sie hindern, aber auch reizen, Häuser oder Strassen zu bauen. Wir alle empfinden das Untertagarbeiten im Bergwerk oft so trostlos wie ein lebendiges Begrabensein. Die Wörter eingraben oder vergraben erinnern an Erdbeben, an eingefallene oder einfallende Häuser wie an den Steinschlag. Wenn ich die Erde umgrabe und ihr damit Luft gebe, dann wird sie fruchtbar, und aus ihr entsteht die Kultur = colere umgraben. Festgefügter wird die Erde in der Plastik, der Keramik und schliesslich in Kirchen, Burgen oder Strassen. Die Doppelbedeutung, die im Erdelement liegt, entspricht unserer Nahrung, die wir viel zu selbstverständlich zu uns nehmen und gemessen, ohne den Hunger überhaupt zu spüren! Dass also Erde mit Gegenstandshaftung zu tun hat und eher einer langsam-bedächtigen als begeisterungsvollen Wesensart entspricht, hängt ganz einfach mit der Schwerbeweglichkeit der Erde selbst zusammen; deswegen bedarf auch ein Gebäude einer längeren Planung. Wichtig erscheint mir auch das konsequente und realistische Vorgehen erdbehafteter Menschen, denn sie müssen ursprünglich ihre Nahrung den Jahreszeiten entsprechend einteilen und damit vor allem sich die Erde nutzbar machen.

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