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Titel Ausgabe 22



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Zurück Ausgabe 22 vom 23.10.1984 • Seite 20ohne Login!

• Grundwissen

Die Persönlichkeit, Teil 4

Louise Huber

In der letzten Nummer haben wir bereits damit angefangen, bei der Beschreibung der Persönlichkeitsplaneten auf die drei Bereiche eines Hauses (kardinal, fix, veränderlich) näher einzugehen. Wir erhielten noch weitere Leserbriefe mit der Nachfrage nach einer differenzierteren und psychologischen Darstellung dieser drei Bereiche, weil es darüber noch keine Literatur gibt. Wir werden diese bei der weiteren Darstellung gerne berücksichtigen, damit wirklich viele davon profitieren können.

Deutungs-Hinweise

Um ein umfassendes Verständnis der astrologischen Deutungskunst zu erlangen, sollen wir uns die Denk-Gesetzmässigkeiten der Analogien zu eigen machen. Sie sind die Grundlage astrologischen Denkens nach dem hermetischen Grundsatz: »Wie oben so unten.« Unter Analogie-Denken verstehen wir: Qualitative Entsprechungen auf verschiedenen Ebenen in die richtige Beziehung zueinander zu bringen. Erst dann erkennen wir, dass sich alle Qualitäten auf allen Ebenen durchdringen und in ihrer Kombination eine Synthese darstellen. Vor allem bei der Erfassung der Persönlichkeit ist es wichtig, alle Möglichkeiten mit einzubeziehen. Es ist hier vielleicht gut, eine kleine Tabelle aufzustellen, mit welchen Kombinationen

von Kräften wir bei der Beurteilung der Ich-Planeten arbeiten:

1. Planetenqualität (Sonne, Mond, Saturn).

2. In welchem Zeichen steht der Ich-Planet.

3. Unterscheidung von Zeichen und Haus; entspricht das Zeichen, in dem der Planet steht, dem Haus a) vom Kreuz, b) vom Temperament her.

4. Hausqualität und Hintergrundthematik des kosmischen Zeichens (z. B. 3. Haus entspricht dem Zeichen Zwilling).

5. Drei Bereiche im Haus (Spitze, Invert- und Talpunkt).

6. Welche Aspekte hat der Ich-Planet.

7. Achsen-Thematik (vor allem bei Oppositionen).

Des weiteren interessieren noch esoterische Hintergründe, beispielsweise die Entwicklungsstufe des Ichs auf der Evolutionsleiter. In diesem Fall kehren sich oft die Werte um. Was für die weltliche Persönlichkeit richtig ist, kann für die geistige Entwicklung falsch sein, und umgekehrt. Dies ist meistens durch Aspekte zu den drei geistigen Planeten Uranus, Neptun, Pluto angezeigt. Solch ein Mensch will sich geistig entwickeln. Er kann sich nicht länger nur mit formalen Auswirkungen identifizieren. Er braucht mehr. Hier müssen Lebens- und Sinnfragen sowie tiefere Beweggründe und Motivationen behandelt werden.

Die Ich-Wandlungen, die Transformation des Bewusstseins, die Bewusst-seins-Krisen, das Ringen nach der Wahrheit usw. verändern die Persönlichkeitsstruktur durch eine neue Lebensmotivation. Erst wenn wir alle diese Elemente berücksichtigt haben, wird das Bild der Persönlichkeit klarer erscheinen, und der Betreffende wird sagen können: »Ja, damit kann ich mich identifizieren.«

Sonne im 3. Haus

Bei der Sonne im 3. Haus geht es im wesentlichen um das Ansammeln von Wissen, um Lernen, Weiterbildung, Kultur. Das erworbene Wissen wird eine Sonne dort gerne weitergeben. Je mehr sie weiss, umso höher wird sie von der Umwelt eingeschätzt und umso wohler fühlt sie sich. Der eigene Selbstwert wird aufgebaut, indem man über Gott und die Welt Bescheid weiss, überall mit dabei ist und mitreden kann. Deshalb eignet sich diese Stellung gut als Lehrer oder Schriftsteller.

Wenn jemand mit dieser Sonnenstellung zu wenig Wissen und Bildung hat, dann fühlt er sich unterlegen und im Kollektiv verloren. Die anderen, mit denen er sich dann oft vergleicht, wissen es ja besser. Deshalb befolgt er auch das, was andere ihm vorschreiben, und es ist schwierig, ein

autonomes Bewusstsein zu entwickeln.

Das 3. Haus beherrscht das traditionsgebundene Denken, hier finden wir allgemeingültige Werte, genormte Verhaltens- und Denkweisen, die in Schulen, in der Literatur und Zeitungen, in den Medien und auf der Universität gelehrt werden. Das vitale Selbstbewusstsein muss sich deshalb mit all diesen Dingen auseinandersetzen, sich ernsthaft damit befassen. Erst wenn man mitreden kann, wenn man anderen etwas zu sagen, zu lehren hat, wird man sich als wertvoll empfinden. Deshalb soll ein Mensch, der seine Sonne dort hat, alles daransetzen, sich eine gute Allgemeinbildung anzuschaffen und nicht aufhören, Neues dazuzulernen. Meistens wird er lernfähig sein, sich an das kollektive Denken anpassen können, die Modeströmungen, den allgemeinen Trend aufspüren und sich ihn zunutze machen. Besonders im kardinalen Bereich des 3. Hauses ist man besonders begabt, sich immer an die Massgebenden des Kollektivs zu wenden, sei dies der Direktor einer Institution, der Chef eines Konzerns, man wird sich automatisch an die wenden, die die Macht haben und von denen man profitieren kann.

Im fixen Bereich besteht die Neigung, Situationen oder Menschen zum eigenen Fortkommen auszunützen. Man schafft eine Menge Beziehungen mit der Absicht, damit etwas zu erreichen. Dazu passt ein Beruf, in dem man etwas vermitteln muss. Man achtet auf jeden Vorteil, der sich bietet, um bereit zu sein, wenn die Gelegenheit kommt. Man ist sich auch des Vorteils bewusst, den eine Situation und die damit zusammenhängenden Menschen für einen bereithalten könnten, man lauert gewissermassen darauf und ist sprungbereit.

Am Talpunkt ist das Zupacken verzögert und man reagiert zu langsam. Oft wird man von der Umwelt nicht gefördert, weil an den Talpunkten die Sonne nicht gesehen wird. Sie ist versteckt, wobei man in Wirklichkeit sich selbst nichts zutraut und erst später merkt, dass man ebenso viel Intelli-

genz besitzt wie die anderen und evtl. einen 2. Bildungsweg einschlagen muss, um zum Zuge zu kommen. Das 3. Haus hat entsprechend dem Zwillingszeichen mit Intelligenz zu tun, mit der Ausbildung des formalen, zweckdienlichen Intellekts, der in unserer Zeit sehr hoch bemessen wird. Deshalb hängt auch beim Sonnenstand der Zustand des Selbstbewusstseins davon ab, wieviel Intelligenz wir im Leben zur Verfügung haben.

Der 3. Bereich des 3. Hauses ist zwillings-typisch (TP bis 4. Spitze), weil er dem veränderlichen Prinzip entspricht. In der astrologisch-psychologischen Deutung wird ein solcher Planet »Schatten-Planet« genannt, weil er im Schatten einer Häuserspitze steht und immer zwei Herren dienen muss, hier dem veränderlichen und gleichzeitig dem kardinalen Prinzip. Daraus entwickeln sich meistens Kompensationsmechanismen, die später als solche erkannt und im Individuationspro-zess (Selbstwerdung) umgewandelt werden müssen.

Im 3. Bereich, dem veränderlichen, ist die Sonne häufig voll damit beschäftigt, sich möglichst intelligent zu geben und setzt alles daran, in der Umwelt eine Rolle zu spielen. Sie passt sich dabei geschickt den Bedürfnissen des Kollektivs, der Familie an. Im Schatten der 4. Achse treibt man einen grossen Aufwand, um bei den Nächsten, bei Geschwistern, Verwandten und Bekannten anzukommen. Je nach Zeichen wird man sie beherrschen und ihnen sagen wollen, was sie zu tun haben. Man weiss das ganze Kollektiv hinter sich, wird ihr Repräsentant und wird als Vertreter der öffentlichen Meinung Macht ausüben wollen. Trotzdem wird man sich der stärksten Macht beugen und ist so von der öffentlichen Meinung abhängig; es gilt das, was »man« sagt, und oft ist man nicht fähig, sich eine eigene Meinung zu bilden. Aber weil man zu oft seinen Standpunkt ändert, wird man nicht ernst genommen. Und trotzdem hat man in dieser »Zwiespalt-Zone« (Schattenbereich) einen Drang, sich zu profilieren. Deshalb korrigiert man sich immer wieder, muss sich da und dort neu anpassen, was dem nach Autonomie und Selbständigkeit strebenden Sonnenbewusstsein schwerfällt. Anfänglich ist das nur durch ein kompensatives Verhalten möglich, was unweigerlich Schwierigkeiten und Krisen im Werdegang der Persönlichkeit mit sich bringt. Die Sonne will eigentlich schon ins 4. Haus, um im Nest oder im Kollektiv Sicherheit zu haben, sie strebt nach Autonomie und individueller Freiheit (besonders in den Individualzeichen Schütze, Steinbock und Wassermann) und muss sich dennoch in das Bestehende einfügen. Im besten Falle übernimmt sie eine Aufgabe für die Gemeinschaft. Herrschen und Dienen gleichzeitig will gelernt sein.

Der Mond im 3. Haus

Der Mond ist ein veränderliches Prinzip, weshalb er hier im 3. veränderlichen Haus in seinem Milieu ist. Das Gefühls-Ich reflektiert mit Leichtigkeit alle Dinge, die in der nächsten Umgebung stattfinden, es identifiziert sich mit der alltäglichen Umwelt, mit den allgemeingültigen Gemeinplätzen, mit den täglichen Verrichtungen des Lebens. Dazu gehört natürlich auch (je nach Zeichenqualität) eine starke Bindung an die Personen, die zur nächsten Umwelt gehören, wie beispielsweise zu den Geschwistern, den Verwandten. Liebe und Anhänglichkeit, Anpassung, echte Offenheit -manchmal zu viel. Man lässt sich leicht beeinflussen, in jungen Jahren ist man verführbar wie ein Kind, man glaubt alles, was einem gesagt wird. Wenn die anderen es so sehen, dann muss es ja stimmen. Die Abhangikeit vom Kollektivdenken ist offensichtlich. Auch die Kontaktoffenheit, das Bedürfnis, immer jemanden zu haben, dem man seine Eindrücke mitteilen kann. Man ist entweder geschwätzig oder man wird leicht an die falschen Menschen geraten, die vertrauliche Mitteilungen gegen einen selbst verwenden. Spannungsaspekte zeigen oft solche enttäuschende Erfahrungen, wodurch man lernen muss zu unterscheiden. Das 3. Haus ist ja ein Haus des Lernens, weshalb sich im Laufe des Lebens Erfahrungen und Wissen häufen werden; aber ob man daraus etwas lernt und Unterscheidungsfähigkeit entwickelt, garantiert diese Mondstellung nicht.

Mit Mond im kardinalen Bereich des 3. Hauses ist man (es kommt auch auf die Zeichenstellung an) überaktiv, man sucht sich immer wieder neue Menschen, neue Möglichkeiten zum Lernen. Man hat keine Ruhe, ist viel auf Reisen, meistens kleine Reisen, wetzt hin und her, ist immer mit irgend-etwas beschäftigt, sei dies mit den täglichen Verrichtungen oder indem man Bücher verschlingt und eine Menge Leute kennt, die einen ständig über das Neueste informiert halten. Man geht auf die Menschen zu, will von ihnen etwas wissen, holt aus ihnen Neuigkeiten heraus. Das kann vorteilhaft sein für einen Journalisten, der mit sympathischer und manchmal unschuldiger Gefühlsoffenheit andere dahinbringt, wo er sie hinhaben will, dass sie ihm nämlich etwas mitteilen, was sie normalerweise nicht so schnell preisgeben.

Im fixen Bereich des 3. Hauses herrscht die Sicherheitstendenz vor. Der Mond verliert dann etwas von seiner Spontaneität, oft kommt man damit bei den anderen nicht an, und schliesslich lernt man, sich etwas zurückzuhalten. Trotzdem will man den Kontakt mit seinen Mitmenschen, man braucht sie, um das weitererzählen zu können, was einen gefühlsmässig bewegt, was man erlebt hat. Aber oft glauben einem die anderen nicht. Vor allem am Talpunkt erntet man häufig Misstrauen aus dem nächsten Umkreis. Es mangelt an der richtigen Darstellungsweise, man hat Mühe, die realen Begebenheiten klar auszudrücken. Das verbal orientierte Zwillingshaus mit dem Haften am Begrifflichen ist nicht so ganz im Sinne der Gefühlsqualität des Mondes. Deshalb kann das Wissen, die Intelligenz summarisch und diffus bleiben. Die Begriffs-Schärfe ist eingeschränkt, je nach Zeichen etwas schwimmend, unsicher, zu summarisch oder in der Luft hängend. Dementsprechend wird es mit der Wahrheit nicht so genau genommen.

Im Schatten der 4. Achse, also im 3. veränderlichen Bereich, finden wir Kompensationsmechanismen. Die Phantasie kann ins Phantastische ausrutschen, was für schriftstellerische oder poetische Ausdruckskraft faszinierend sein kann, aber wenn es um Tatsachenschilderung geht, dann hat man Mühe; oft wird die Wahrheit falsch dargestellt. Es muss dann nur noch ein entsprechnder Aspekt etwa vom Merkur (Herrscher vom Zwilling) dazukommen, dann kann es tatsächlich leicht ins Phantasie- bis Lügenhafte ausarten. Oft merkt ein solcher Mensch gar nicht, dass er Dinge falsch weitergibt. In der klassischen Symptom-Astrologie sagt man ja auch von Spannungsaspekten zwischen Merkur und Mond, dass sie Lügensaspekte seien. Man nimmt es nicht so genau mit der Richtigkeit der Worte, und dadurch läuft man Gefahr, falsch verstanden zu werden. Im 3. Haus muss man sich mit dieser Mondstellung deshalb stets beobachten und schulen, die realen Dinge so zu sehen und so zu schildern wie sie wirklich sind. Bei der Darstellung von Begebenheiten aus der Vergangenheit kommt immer leicht der subjektive Mond-Eindruck dazu, und schon ist die objektive Klarheit verschwunden und man erntet von der Umwelt eine Zurechtweisung oder man wird nicht ernst genommen. Ganz anders mit dem Saturn.

Saturn im 3. Haus

Der Saturn als unser körperlicher Ich-Pol fühlt sich im 3. Haus dann sicher, wenn ein Wissensstoff, ein Fachgebiet voll beherrscht wird. Vor allem im kardinalen Bereich ist (je nach Zeichen) der Ehrgeiz und der Lerneifer durch das Zusammensein mit anderen motiviert; man möchte der Beste sein und durch Bemeisterung eines Faches glänzen. Die notwendige Konzentrationsfähigkeit ist meistens vorhanden, um Angelerntes praktisch verwertbar zu machen. Das Rationelle dieses Hauses wird durch Saturn verstärkt. Dem Saturn kommt es weniger auf den Ideengehalt und auf abstraktes Wissen an, als vielmehr darauf, was man praktisch damit machen kann. Vor allem wenn Saturn in einem fixen Zeichen steht, dann interessiert das Wissen nur dann, wenn es nützlich zu einem Zweck verwertet werden kann. Das zweckbetonte Denken, Nützlichkeitsstandpunkte sind Auswirkungen des Saturns im 3. Haus. Wenn man aber keinen Erfolg damit hat, dann kann man leicht die »Flinte ins Korn werfen«.

Im fixen Bereich verursacht der Saturn bei Misserfolg eine pessimistische Einstellung, man glaubt, es doch nicht zu schaffen und gibt frühzeitig auf. Trotzdem muss man gerade mit dieser Saturn-Stellung zu einem zweiten Anlauf bereit sein. Oft erreicht man sein Ziel erst bei wiederholtem Anfangen. Jedoch darf man nicht zu viel auf einmal wollen, denn Saturn setzt der Vielfältigkeit dieses Hauses eine natürliche Grenze. Dafür gibt er Tiefgang und die Fähigkeit zum wissenschaftlichen Denken. Die kleinen aktuellen Nützlichkeiten des Lebens werden ernst genommen, Pflichtauffassung, Pünktlichkeit entsprechend den kollektiven Vorstellungen.

Vom Intelligenzstandpunkt aus ist Saturn unser Gedächtnis. Im Haus des Lernens und der Bildung wird er sich gut entfalten, wenn es darum geht, Gelerntes zu behalten und wiederzugeben. Manchmal ist die Wiedergabefähigkeit und die spontane Reaktion auf Gelegenheiten etwas eingeschränkt, vor allem im fixen Bereich des Hauses. Er hält das Wissen zurück, will es nicht preisgeben, auch ist das Mitteilungsbedürfnis, das sonst diesem Haus so eigen ist, eingeschränkt. Man muss oft sogar frühere Erlebnisse aus diesem Menschen herausholen. Auch zeigt der Talpunkt-Saturn im 3. Haus bei entsprechenden Spannungsaspekten Sprachschwierigkeiten, was sich in Stottern äussern kann. Häufig findet man in einer neuen Umgebung Anpassungsschwierigkeiten an die Umwelt, manchmal Desorientierungserscheinungen. Man hat Mühe, spontane Kontakte zuzulassen, ist eher misstrauisch und stellt gewisse Bedingungen an die formale Annäherung.

Im Schatten des 4. Hauses ist Saturn stark an das kollektive Denken gebunden, weshalb man sich auch für alles Vergangene, wie Geschichte, Familienchronik, Archäologie interessiert. Das Festhalten am Alten gibt Sicherheit, und oft ist man auch der Bewahrer von Traditionen und Familienerbe. Damit wird ein grosser Aufwand getrieben. Manchmal auch Patriotismus oder Vereinsmeierei als Kompensation. Saturn kompensiert das Sicherheitsbedürfnis. Vor der 4. Spitze bleibt man am Ort haften, man will sich nicht fortbewegen, hängt an der Heimat, an der Mutter und kehrt immer wieder zurück. Im positiven Fall deutet die Saturnstellung nahe beim IC auf eine Verwurzelung im Urgrund und schenkt ein natürliches Urvertrauen, aber im Schatten der Achse verursacht Saturn Angst und bei entsprechenden Aspekten eine Weigerung, das Nest zu verlassen und sich weiterzuentwickeln. Umgekehrt sind dann auch meistens genügend äussere Gründe da. Oft halten einen zwingende Familienverhältnisse zuhause fest mit Verantwortlichkeiten und Pflichten, die man nicht so einfach abwerfen kann.