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Titel Ausgabe 43



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Zurück Ausgabe 43 vom 19.04.1988 • Seite 24ohne Login!

• Grundwissen

Dreidimensionale Planetenlehre, Teil 1

Louise Huber

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Dreidimensionale Betrachtung der Persönlichkeitsplaneten

1 physisch, 2 psychisch, 3 mental

Sonne

1 Ich bin der Grösste , Egozentrik, Vitalität, persönliche Wirkung

2 Ichgeltung, Erfolgsstreben; Selbstgewissheit, Stolz

3 Selbstbewusstsein, Autonomie, Intelligenz, Grosse, Souveränität

Mond

1 Kontakttrieb, Emotionalität, beweglich, anschmiegsam

2 wechselhaft, launisch, geliebt sein wollend, kindisch

3 Harmlosigkeit, Neutralität, Offenheit, Gutgläubigkeit

Saturn

1 materielle Sicherheit, Unbeweglichkeit, Verankerung, Gewohnheiten

2 Schutzbedürfnis, Verteidigungsmechanismen, Ängste, Urvertrauen

3 Gedächtnis, Gewissen, Intoleranz, Disziplin, Reife, Würde, kompromisslos, autoritär, grausam.

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Die Planeten-Tafel


dient in der Huber-Schule als Grundlage für alles, was mit den Planeten zusammenhängt. Bruno Huber hat 20 Jahre daran gearbeitet, bis er selbst damit zufrieden war. Heute können wir sagen, alles, was wir über die Wirksamkeit der Planeten wissen müssen, ist darin enthalten. Betrachten wir die Anordnung auf der Planeten-Tafel, so finden wir in der mittleren Reihe die drei Persönlichkeitsplaneten Saturn, Mond und Sonne, darüber Uranus, Neptun und Pluto, darunter Venus, Merkur/Jupiter und Mars. Diese drei Ebenen entsprechen in der unteren Reihe den kreatürlichen Bedürfnissen, in der mittleren der Ich-Manifestation und in der oberen Reihe der geistigen Entwicklung.

Dreidimensionale Planetenlehre

Bei der dreidimensionalen Betrachtung aller Elemente des Horoskopes kommen wir jetzt zu den Planeten. Bekanntlich stellen sie unsere Wesenskräfte dar, unsere psychischen Organe oder speziellen Fähigkeiten, mit denen wir in der Welt wirksam werden können. Wir alle kennen die drei Persönlichkeitsplaneten Sonne, Mond und Saturn, als den Aufbau unserer Ich-Potenz auf den drei Ebenen physisch, emotional und mental. Wir kennen auch die drei geistigen Planeten Uranus, Neptun und Pluto, die eine ich-überhöhte, transpersonale Ebene unserer Seins-Erfahrung darstellen. Weil die Planeten durch alle drei Schichten des Horoskopes hindurchwirken, müssen sie auch im Zusammenwirken dieser Schichten gedeutet werden, d.h.:

1. wie sie im Haus stehen,

2. wie sie im Zeichen stehen und

3. welche Aspekte sie haben.

Die Kunst der Deutung besteht nun darin, diese drei Ebenen in der richtigen Weise miteinander zu kombinieren, um die Wirksamkeit der Planeten-Fähigkeit festzustellen.

Es gibt aber noch eine andere dreidimensionale Betrachtung, die mit der Einteilung ihrer Wirksamkeit auf der physischen, psychischen und mentalen Ebene erfasst wird. Wie bereits gesagt ist bei den Planeten zu beachten, dass sie durch alle drei Ebenen hindurch wirken, denn sie sind zugleich die Organe, die psychischen Potenzen und die Fähigkeiten unseres Wesens. Weil sie in ihrer Qualität sehr spezialisiert sind, können sie in unserer dreidimensionalen Welt auch ganz besonders gut eingesetzt werden. Deshalb können wir bei der Beurteilung der Planeten die Drei-Eintei-lung relativ leicht machen. Dadurch bin ich überhaupt erst auf dieses Thema gekommen. Weil nämlich in der Deutung oft das, was man über eine Sonne gelernt hat oder weiss, nicht zugetroffen hat.

Wenn ich es dann anders interpretiert habe, kam eine Zustimmung. Dadurch habe ich erfahren, dass man gerade in der Astrologie diese Drei-Dimensionalität lernen muss, um in der Beratung dem anderen Menschen gerecht zu werden und zu wissen, dass es nicht nur eine Seite der Betrachtung gibt. Da dies am Anfang meiner Artikelreihe nicht genügend betont wurde, soll noch hinzugefügt werden, dass wir bei uns selbst herausfinden müssen, in welcher Weise diese Dreiteilung in uns funktioniert. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Polarisierung auf den 3 Ebenen nicht stabil ist, sie fluktuiert. Mit anderen Worten, sie funktioniert nicht immer gleich im Leben, da der Mensch ein sich stets wandelndes Wesen und immer in einen Wachstumsprozess verwickelt ist. Es gibt z.B. Lebensphasen, wo die Sonne im Physischen polarisiert sein muss, damit der Mensch in dieser Phase lernt, sich als handelnde Persönlichkeit durchzusetzen. Es gibt Situationen im Leben, in der Liebe oder im Kontakt, wo es richtiger ist, wenn das Sonnenbewusstsein sich vom Seelischen her erlebt und erfährt, denn dann kann der Mensch auch dort richtig funktionieren.

Und schlussendlich in einer Lebensperiode, wo der Mensch mehr geistig interessiert ist, wirkt sich das mentale Bewusstsein besonders stark aus. Er lernt und forscht und gelangt mit einem Entwick-lungsschub, also bewusstseinsmässig, nach oben. Es kann also nicht eine Bewertung sein, die ununterbrochen stabil bleibt, sondern sie ist ständig mit Wandel und Wechsel verbunden.

Die Sonne

Die Sonne ist das Ich auf der Mentalebene, das Selbstbewusstsein, die Mentalität. Wenn die Sonne physisch polarisiert, also ganz auf den physischen Plan ausgerichtet ist, zeigt sich eine starke Persönlichkeit z.B. mit geschwellter Brust, die von sich sagt: "Ich bin der Grösste!" Diese differenzierte, mentale Sonnenbewusstheit wird dann rein physisch verstanden und meint, mit ihrem Körper im Mittelpunkt der Welt zu stehen. Eine physisch stark wirksame Sonnen-Vitalität bringt den Haudegen oder den Feldherrn hervor, der mit seiner physischen Potenz versucht, die Welt aus den Angeln zu heben und auch Gewalt anwenden kann, je nachdem, wo er steht und in welcher Situation er ist.

Die psychische Funktion der Sonne hat wiederum mit all den psychologischen Komponenten zu tun, wo sich Ich-Probleme ergeben. Wo man, vom emotionalen Gefühlsbereich her eine Ich-Geltung hat und empfindlich reagiert, wenn man nicht beachtet wird. Auch das Erfolgsstreben kommt mehr von der psychischen Potenz her. Um Beachtung zu finden, benötigt der Mensch unbedingt Erfolgserlebnisse, und wenn diese ausbleiben, leidet er darunter und hat Krisen, Misserfolge bis hin zu Rückschlägen. Je nachdem, wo eine Neigung dazu vorhanden, ist auch der Stolz damit verbunden, denn wenn ein Ich schwach ist und nicht zum Zuge kommt, dann zeigt sich oft ein gewisser Dummstolz mit der Einstellung "mir kann man das doch gar nicht antun" oder "denen werde ich es schon zeigen". Solche und ähnliche innere Formulierungen werden dann gemacht für das verletzte psychische Ich, dazu kommt dann noch die Meinung, irgendeine unbekannte Kraft zur Verfügung zu haben, um den Mitmenschen doch noch Beachtung abzuringen.

Mental ist die Sonne das Selbstbewusstsein schlechthin. Es ist, wie wir immer wieder sagen, das Descartes'sche Ich, "ich denke, also bin ich". Da ist die Sonne zu Hause, da ist ihr Platz, und da wird die Sonne auch wirklich hin wollen.

Auf dieser Ebene erlangt die Sonne Autonomie, eine gewisse Individualität. Aus diesem Individual-bewusstsein heraus, aus dieser Selbstgewissheit und Selbstsicherheit, die mit einem selbst errungenen Können und Wissen Aufgaben bemeistert, kommen alle Stufen zur Selbstwerdung oder Individuation, wie G.G. Jung das nennt. Aus diesem Bewusstsein heraus kann der Mensch auch souverän sein, er kann auf andere strahlen und ihnen eine gewisse Sicherheit geben. Dies ist dann ein Mensch, der innerlich eine gewisse Autonomie erreicht hat – Autonomie heisst Selbstbewusstheit im mentalen Sinne – also ein Weltbild, das ihn trägt, das so zentral für ihn ist, so unerschütterlich und unanzweifelbar, dass er eine starke Ausstrahlung auf andere Menschen hat. Dahin gehört die Sonne, deshalb müssen wir auch immer wieder versuchen dahin zu kommen, wenn wir erkennen, dass wir uns aufblähen und egozentrisch reagieren und eigentlich ein schwaches Ich haben.

Der Mond

Der Mond ist die Gefühlskomponente. Auf der physischen Ebene ist der Mond unser Kontakttrieb, der absolute Geborgenheit und Sicherheit in Beziehungen sucht. Hier spielt ein symbiotischer Anspruch herein, weil der Mond als kindliches Ich von der Mutter abhängig ist und immer mit Angst reagiert, wenn eine mögliche Trennung bevorsteht. Trennungsängste, Wärme-, Nest- oder Liebesverluste lassen den Mond auf dieser Stufe unmündig bleiben. Er klammert sich an bestehenden Beziehungen fest, lässt nicht los und bleibt abhängig. Er weigert sich, erwachsen zu werden, lehnt Selbstverantwortung ab und leidet unter der Vorstellung, alleine zu sein. Er nimmt lieber jede Abhängigkeit in kauf, als selbständig zu werden. Rein vom Kontakt her gesehen ist er auf dieser Ebene auch das, was man anschmiegsam nennt.

Auf der Gefühlsebene hat der Mond als Kontakt-Ich den starken Wunsch, geliebt zu sein. Das sind diese Gefühlselemente vom Mond, die uns wohlvertraut sind und allen irgendwo innewohnen, es ist etwas sehr Wesentliches im Menschen überhaupt. Auch die Empfindsamkeit, enttäuscht zu sein, wenn der oder die Geliebte nicht so funktioniert, wie das Mond-Ich sich das vorstellt, ist uns allen gemeinsam. Wir werden dann wechselhaft und launisch, im Grunde nur deshalb, weil wir in der Kontaktsituation unsere Wünsche nicht befriedigt bekommen. Auch ist der Mond das kindliche Gefühls-ich und bleibt auch auf der Gefühlsebene infantil, wenn er nicht das bekommt, was er zum Wachstum braucht. Er bleibt in irgendeiner kleinen Geste verhaftet und ist der Ansicht, dass es einfach so sein muss, denn die Wunschkraft auf der Mond-Gefühlsebene ist mächtig. Daraus resultieren sehr viele Probleme in der Kontaktsituation. Der Mensch entwickelt hier starke Gefühle von Antipathie und Sympathie, und in Wirklichkeit liegt dieser ganzen Mechanik der fast nicht zu stillende Wunsch nach Liebe zugrunde, der uns, vom Menschsein her, im Hineingeborenwerden in den Mutterschoss noch anhaftet. Es ist das Kindliche im Menschen, das eigentlich nie erwachsen werden möchte, es möchte in diesem Nest drin-bleiben und sich behütet und geborgenfühlen.

Wenn nun der Mond reif geworden, wenn also unser Gefühlskörper geläutert worden ist, dann ist er der Reflektor einer höheren Liebesqualität, derjenigen des Neptun, oder – esoterisch ausgedrückt – von der Seele. Unser Gefühlskörper ist in Realität nichts anderes als eine Spiegelfläche der Seele oder des Neptun, welche die göttliche oder Christusliebe reflektieren soll. Darum sind die Krisen auf der Mondebene in jedem Menschenleben so aktuell. Aus der Ichhaftig-keit heraus möchte der Mensch diese Liebe für sich selbst haben, aber sie wird nie befriedigt, weil der Mond, vom Entwicklungsziel her, das Gefäss für eine höhere Vision, für das höhere Menschenbild oder für das Liebesideal Neptun bzw. Christus sein soll.

Deshalb ist – auf der Mentalebene – ein geläuterter, ein reifer' Mond, eine Kraft, die man am besten mit Harmlosigkeit bezeichnen kann. Jedoch nicht Harmlosigkeit in einem negativen Sinne, sondern Harmlosigkeit, die aus, einem Wissen um die Dinge heraus harmlos ist. Dieses Urvertrauen, das man als Kind zur Mutter hat, erwächst dann, wenn man die Offenheit nach oben erreicht hat, aus einem Wissen, dass alles, was geschieht, sinnvoll ist. Dass alles einer Entwicklung dient, einem Endziel zustrebt, welches für die ganze Menschheit gut sein wird. Diese Harmlosigkeit lässt den Menschen dann nicht mehr persönlich reagieren, sondern sensitiv, Liebe gebend. Man ist neutral und reagiert nicht mehr mit Antipathie und Sympathie und all diesen Spielchen und Manipulationen auf der Gefühlsebene. Man ist daraus herausgewachsen, weil man eine höhere Liebesfähigkeit entwickelthat.

Im negativen Sinne, wenn der Mond noch nicht so differenziert ist, wenn er diese Wandlung noch nicht erlebt hat und noch nicht mit dem Neptun, oder mit dem Seelenbewusstsein als Reflektor eins geworden ist, kann das wie Gutgläubigkeit aussehen. Das sind dann diese Wunder gläubigen, diese Undifferenzierten, die alles, was man ihnen erzählt, hinnehmen.

Wenn nun der Mond im Mentalraum mit der Harmlosigkeit und diesem kindlichen Bewusstsein funktioniert, hat er gleichzeitig auch etwas Schöpferisches, Spontanes. Weil das Spielerische, das Harmlose, das Offensein für neue Dinge frei macht für neue Inspirationen und Denkprozesse, ist die Pflege unseres Mondes so wichtig.

Der Saturn

Der Saturn ist ein Planet, der sehr lange ein Mysterium war und auch in Zukunft noch eines sein wird, daher ist seine Wirkung sehr interessant. Nicht umsonst wird er in der esoterischen Literatur "der Hüter der Schwelle", aber gleichzeitig auch "der grosse Einweihende" genannt. Da sind so tiefschürfende Gedanken drin, dass ich meine, dass wir den Saturn in den kommenden 100 Jahren auch noch nicht verstehenwerden.

Auf der materiellen Ebene ist der Saturn der physische Körper, die Realität, die Form, das was ich anfassen kann, was ich sehe, die Welt

wie sie ist. Auf diese Ebene gehört der Saturn, wie der Mond auf die Gefühlsebene und die Sonne auf die Mentalebene. Der Saturn stellt das Bedürfnis nach materieller Sicherheit dar, nach Absicherung. Durch die Kraft, die der Saturn auf der physischen Ebene hat, ist es auch die Unbeweglichkeit, dieses wie ein Fels dastehen und sich nicht mehr weiterrühren. Das kann positiv sein, indem man eine Kraft ausstrahlt und für andere Sicherheit darstellt. Das kann aber auch ein sturer Bock sein, der vielen Menschen im Wege steht und sich nicht von der Stelle rührt. Das Kristallisationsprinzip des Saturn kann solche Menschen auf der physischen Ebene grob und insensitiv machen.

Auf der psychischen Ebene spielt die Dualität eine Rolle. Der Saturn, als Planet, hat bekanntlich zwei Seiten. Er hat diese Ringe aus Fels und Steinen, welche mit der Kristallisation und der materialistischen Kraft zu tun haben. Psychisch ist es das Schutzbedürfnis. Innen drin hat der Saturn einen weichen Kern, eine Gaskugel, daher braucht er äusserlich diesen Schutz. Beim näher Kennenlernen typischer Steinbock- oder saturngeprägter Menschen zeigt sich oft, dass diese nur deshalb so stur und so hart sind, weil sie nicht zeigen wollen, dass sie innen drinnen weich sind. Es ist das Schutzbedürfnis und gleichzeitig die Fähigkeit, Verteidigungsmechanismen aufzubauen.

Menschen, bei denen der Saturn psychisch stark polarisiert ist, wo also nicht die physische Sicherheit angepeilt wird, haben oft unwahrscheinliche psychische Verteidigungsmechanismen, mit denen sie jeden harmlosen Typen in Erstaunen versetzen können, sie schiessen oft mit Kanonen auf Spatzen. Wenn diese Menschen beginnen, ihre Psyche zu verteidigen, sind sie sehr erfinderisch und wendig. Es kann deshalb davon ausgegangen werden, dass Menschen, die oft in Selbstverteidigung übergehen, meistens einen starken Saturn, starke Saturn-Mond- oder Saturn-Sonne-Verbindungen haben. Das bringt eine gewisse Festhaltetendenz, ein Eingefahrensein auf Schablonen, mit sich.

Auf der einen Seite ist der Saturn, als Mutterplanet, die Urmutter und gibt uns durch diesen Schutzmechanismus das Urvertrauen. Wenn wir diese starke Mutter, die Alma mater oder die Materie in der richtigen Weise in unser Leben integrieren, sind wir sicher und geborgen. Wenn wir also in dieses Ganze uns eingewoben fühlen, Teil des Ganzen sind oder uns als Teil erkennen, dann haben wir ein Urvertrauen, das unerschütterlich ist, weil wir dann wissen, dass uns eigentlich nichtspassierenkann; wie ein kleines Kind, das sich in den Armen der Mutter sicher weiss. Wenn dieses Urvertrauen gestört ist, entsteht die Angst, bis hin zu Angstkomplexen und Furchtvorstellungen krankhafter Art. Geistig, also auf der Mentalebene, ist der Saturn das Gedächtnis. Es heisst ja, Saturn, der Planet, der alles aufsammelt, speichert und festhält. Gedächtnis ist das Erinnerungsvermögen, womit die Erfahrungen zunächst angesammelt werden. Auf der Mentalebene ist der Saturn derjenige, der aus den Erfahrungen heraus gewisse Gesetzmässig-keiten erkennt und festlegt. Das können dann diese eigengesetzlichen Menschen sein, die mit einem Saturn auf der Mentalebene im negativen Sinne sehr stur sind, diszipliniert bis zum Äussersten. Weil irgendein Mechanismus oder eine Funktion irgendwann gut funktioniert hat, muss das für Ewigkeiten gut sein. Das sind diese stark konservativen Typen, die am Alten festhalten und nicht verstehen, dass das Leben Wandlungen bringt. Es sind mentale Typen, die sehr autoritär bis grausam sein können. Zur Einhaltung der Gesetze können solche Menschen das Menschliche ganz in die Ecke stellen, wichtig ist dann nur noch das Gesetz, das Dogma, das Prinzip, wie z.B. bei der Inquisition. Solche Menschen können kompromisslos bis dort hinaus sein, mit steinernem Herzen andere verurteilen und sind auch mit Tränen nicht zu erweichen.