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Titel Ausgabe 49



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Zurück Ausgabe 49 vom 20.04.1989 • Seite 12ohne Login!

• Astrologie & Religion

Astrologie und Christentum

Annegreth Bader/Hannaco Fässler

Geschichtliche Entwicklung

Nicht nur die Astrologie, sondern auch andere Wissenschaften können sich auf die Babylonier beziehen. In der Antike waren die Gebiete der Astronomie und der Astrologie eine Wissenschaft für sich. Heute bezeichnet sich die Astronomie als Wissenschaft, und die Astrologie gilt allgemein als Pseudowissenschaft.

Während die Babylonier die Himmelserscheinungen als Vorankündigungen des göttlichen Willens sahen, sah man später im Christentum in den Bewegungen der Planeten und der Fixsterne den sichtbaren Ausdruck des Wirkens des Göttlichen Geistes. Diese Sichtweisen schliessen alle den Glauben an ein dauerndes Verflochtensein mit dem Schöpfer nicht aus.

Die Auffassung der Astrologie lässt sich auch in den ersten 500 Jahren n.Chr. in griechischen, lateinischen und syrischen Texten nachweisen. Sie entwickelte sich aus dem philosophischen, naturwissenschaftlichen und religiösen Denken.

Es wird behauptet, dass Berossos, der Chaldäer, Gründer einer Astrologenschule auf Kos (ca. 280 v.Chr.) war. Man nimmt an, er habe die Griechen mit der babylonischen Astrologie bekannt gemacht. Viele bekannte Autoren befassten sich mit der Astrologie. So zum Beispiel Thrasyllos, Balbillus und Dorotheos, der ein praktisches Handbuch für Berufsastrologen in Form eines Gedichtes verfasste.

Eine Fundgrube für Informationen über technische Einzelheiten der

frühen Astrologie ist uns in den fünf Büchern «Astronomicon» von Marcus Manilius, ebenfalls ein Gedicht, um 10 n.Chr. vollendet, unter Augustus erhalten. Das wohl bekannteste Lehrwerk der Astrologie, die «Apotelesmatika» («Tetrabiblos») von Claudius Ptolemäus (ca. 150 n.Chr.) ist bis zum heutigen Tag ein Grundlagenwerk der Astrologie geblieben. Ein weiteres Werk, die «Mathesis», verfasste Fir-micus Maternus um 334 n.Chr.

Die Astrologie breitete sich über Griechenland bis Rom, aber auch über Ägypten und Arabien aus, und schliesslich kamen die verschiedenen Strömungen im christlichen Abendland wieder zusammen. In der Spätantike hörte, wie in vielen anderen Gebieten, auch in der Astrologie die schöpferische Kraft auf.

In Byzanz verschwand die Astrologie zwischen dem 7. und 8. Jahrhundert fast ganz, und im Westen fehlten die astronomischen Kenntnisse, um die Positionen der Sterne zu errechnen. Es war deshalb nicht möglich, die Astrologie praktisch anzuwenden. Dies machte es der Kirche leichter, ihre Polemik gegen die Astrologie zu betreiben. Während dieser Zeit wurde aber in Indien, Iran und Syrien die griechische Astrologie verbreitet, um schliesslich auf verschiedenen Wegen wieder Byzanz und Westeuropa zu erreichen. Das Wiederaufleben der Astrologie in Byzanz im 8. Jahrhundert war dem islamischen Einfluss zuzuschreiben.

Eine grundsätzliche theologische Auseinandersetzung mit der Astrologie hat die mittelalterliche Kirche nicht geführt. Mehrheitlich haben die Päpste die Astrologie nicht bekämpft, viele haben sie öffentlich befürwortet. So zum Beispiel Sylvester II (950-1003), Paul II (1464-1471), Sixtus IV (1471-1484) und Leo X (1513-1521). Trotzdem war es für die Astrologie keine schöpferische Phase.

Blütezeit

Als Blütezeit der Astrologie kann das 16. Jahrhundert gelten. In keiner ändern Epoche konnte sie eine so breite Anerkennung finden und so weite Gebiete des täglichen Lebens erfassen. Durch einen festen Platz im Lehrplan an der Universität Bologna und Krakau, und durch die zu dieser Zeit erfundene Buchdruckerkunst, fand die praktische Astrologie Verbreitung.

An den Universitäten in Padua, Wien, Leipzig, Ingolstadt und Wittenberg wurde die Astrologie als angewandte Astronomie und Mathematik gelehrt. Von Astronomen und Mathematikern wurden Kalender und Jahresvorhersagen profanen Charakters verfasst und kamen durch den Buchdruck in Umlauf. Nicht zuletzt dienten diese Schriften der materiellen Existenz der Gelehrten.

Die Lehrschriften wurden aber zur gleichen Zeit nur zögernd gedruckt. Die Astrologie wurde nun als Erfahrungswissenschaft bezeichnet, und sie wurde gerne mit der Heilkunde verglichen. Die Astrologen des 16.717. Jahrhunderts lehnten einen starren Determinismus der Sterneinwirkung auf den Gang der irdischen Dinge ab.

Luther war von der Astrologie zuerst begeistert. Aber er hat sich zu sehr auf Vorhersagen gestützt und die Astrologie ungenügend interpretiert. Als dann die Geschehnisse nicht eintraten, hat er die Astrologie verworfen. Er hatte aber nichts dagegen, wenn die astrologischen Lehren in der Medizin berücksichtigt wurden. Auch Calvin räumte der Astrologie unleugbare Wahrheiten ein, aber verurteilte sie gleichwohl als "satanischen Aberglauben".

Im Gegensatz dazu war Melanchthon ein eifriger Förderer. Seine Bemühungen schafften an der Universität Wittenberg einen Lehrstuhl. Von dort pflegten nicht wenige Theologen sich als Kalenderschreiber zu betätigen. Zwingli forderte 1530 in einem Buch «Über die Vorsehung Gottes» eine Zusammenarbeit zwischen Astrologen und Theologen. Die nachtridentische Kirche verbot die Ausübung der Judizialastrologie (Prognose).

Index

Nach dem Konzil von Trient wurde astrologische Literatur auf den Index der verbotenen Bücher gesetzt. 1631 wurde das Verbot von Papst Urban VIII erneuert.

Seriöse Anhänger der Astrologie bezogen diese Bestimmungen nicht auf sich, in der Meinung, dass sich diese nur auf den abergläubischen Missbrauch beziehe. Prognostische Literatur war aber in katholischen Gegenden um die Mitte des 16. Jahrhunderts nicht mehr so zahlreich vertreten. Ohne einen bestimmten Anlass verschwand die Überzeugung von der Richtigkeit der astrologischen Lehre. Von nun an war die Astrologie kein Zweig der Naturwissenschaft mehr.

Die Entdeckung der geistigen Planeten haben der Astrologie wieder Aufschwung gegeben (Uranus 1781, Neptun 1846, Pluto 1930). Im 19. und 20. Jahrhundert wurden wieder Versuche unternommen, ein neues Bild von der Astrologie als Wissenschaft zu entwerfen.

Gegenwart

Die Astrologie in Zeitungshoroskopen und diejenige all der geschäftstüchtigen Scharlatane muss nicht widerlegt werden. Da schreiben ja schon die bedeutenden Astrologen und Astronomen dagegen, und die nicht eintretende Erfolgsquote bestätigt ihre Meinung. Aberglauben und Vorurteile haben schon immer bestanden und bei Menschen Hoffnung oder Angst erweckt.

Wichtig ist, dass sich heute das Bild, die Gesamtschau über die Astrologie beim Volk ändert, dass ein gut fundiertes Wissen die Allgemeinheit erfasst und so auf fruchtbaren Boden fällt, dass den Scharlatanen der Boden für die Geschäftstüchtigkeit weggenommen werden kann.

Es sollte allgemein bekannt werden, dass das Horoskop eine Charakterdarstellung ist und schon lange als Diagnoseinstrument in der psychologischen Beraterpraxis wie auch als Lebenshilfe verwendet wird. Der Mensch erkennt darin die Freiheit des Handelns und die Selbstverantwortung. Makrokosmos und Mikrokosmos sind darin vereint.

Das Horoskop als Gesamtkonstellation stellt ein Gleichnis dar für die unter diesem Moment geborenen Menschen, es ist ein Abbild seiner seelischen, geistigen, organischen und materiellen Kräfte. Wenn G.G. Jung sagt: «Was in diesem Zeitmoment geboren oder geschaffen wird, hat die Qualität dieses Geburtsmomentes», so trifft diese Aussage auch auf den Geburtsmoment im Horoskop zu und kann von der christlichen Theologie als die innere Stimme, Vertrauen auf höhere Macht, sein inneres Wissen oder die innere Qualität anerkannt werden.

Skeptiker entgegnen: Einflüsse von Geschichte, Soziologie, Psychoanalyse, bzw. Schicksal prägen und erziehen einen Menschen. Diese Einflüsse verunmöglichen eine genaue Diagnose. Dazu wurde das Häuserhoroskop geschaffen, woraus erkennbar ist, dass die Umwelt diesen Menschen anders einschätzt als er sich selbst wahrnimmt. Das Missverstandenwerden oder Nicht-angenommensein kann so drastisch sein, dass es zu psychischen Störungen kommt. Wenn der Mensch in einer Beratung diese Einflüsse erkennt, wird er verstehen lernen, warum er darunter so leidet. Er kann dann sich selber besser kennen lernen, und es wird ihm leichter fallen, seinen eigenen Weg zu gehen.

Dort wo den Theologen die Zeit und die psychologischen Kenntnisse fehlen, kann der Astrologe sein Wissen anwenden und Hilfe anbieten, sei es bei Partnerschafts- oder Erziehungsproblemen, bei Berufsoder Midlife-Krisen, also überall dort, wo der Theologe überfordert ist.

Eine determinierende Astrologie gehört der Vergangenheit an. Sie beeinflusste früher die Denk- und Handlungsfreiheit und trieb die Menschen in Erfüllungszwänge. Schon lange bedient sich die Astrologie dieser Denkweise nicht mehr. Die Anwendung von Astrologie und Psychologie in der Beratung ermöglicht heute viel mehr eine differenzierte Erfassung der Persönlichkeit. Die schöpferischen Kräfte in der Persönlichkeit werden erkannt und setzen den Menschen in die Lage, aus eigener Verantwortung den nun ersichtlichen Weg zu beschreiten und so sein Leben neu zu gestalten und zu ordnen.

Auch dabei gilt in der modernen Astrologie die Regel, den freien Willen des Menschen zu berücksichtigen. Wenn es der Sinn der Astrologie ist, dem kleinen Menschen eine sinnvolle Ordnung, Harmonie, Analogie und Sympathie mit dem Grössten erkennen zu lassen und Wege zur Wiederherstellung dieser Ordnung zu zeigen, so steht sie nicht im geringsten Widerspruch zur christlichen Lehre.

Wenn der Mensch durch die Astrologie wieder erkennt und lernt, im Rhythmus von Klima und Landschaft, von Natur und Sternenwelt mitzuschwingen, so kann die heutige Theologie sich dieses Lehrsystems anhand der Astrologischen Psychologie bedienen.

Die Sprache, die Ausdrucksweise ist auch geschichtlich und der Veränderung unterworfen wie der Mensch. So scheint es angepasst zu sein, dass auch die Theologie sich einer der Zeit angepassten Sprache bedient. Diese ist in der Astrologie wie in der Psychologie vorhanden.

In einer Zeit, wo materielle Werte, Technik und Leistungszwänge die Gefühle des Menschen verdrängen, steigt auch die Lebensangst und die Unsicherheit des Menschen. Der Mensch sucht wieder nach inneren Werten, welche ihm auch als Leitbild dienen sollen, das ihm Hilfe und Trost in allen Lebenslagen sein kann. Dass er dies nicht mehr in der Kirche sucht, heisst nicht, dass die Religion als Ganzes schwindet, sondern dass er sich von der Machtstruktur der Kirche entfernt. Christen finden den von der Kirche vermittelten Glauben abstrakt und nicht umsetzbar. Wenn nun aber die Kirche als patriarchalisches Gefüge, als Institution – mit Kirchenrecht, mit Autorität und undemokratischem Handeln – dem Menschen als Leitbild Rat und Hilfe in allen Lebenslagen geben will, so wird sie unglaubwürdig, wenn das Zusammenwirken von Makrokosmos und Mikrokosmos fehlt. Wie Mikrokosmos so Makrokosmos – das Kleine wie das Grosse beinhaltet eine Auseinandersetzung mit den kosmischen Gesetzmässigkeiten, die sich im kleinen Menschen widerspiegelt. Dadurch ist es uns möglich, viele Dinge im Leben in einem neuen Licht zu sehen. Es werden uns neue Dimensionen und Zusammenhänge aufgezeigt, die uns eine weite Perspektive in der Betrachtung vermitteln.

Gewissensbildung

Das Zweite Vatikanische Konzil hat die Gewissensbildung als unumgänglich gefordert. Es wäre nun mehr als 25 Jahre danach an der Zeit, den Menschen – von wo auch immer – Gelegenheit zu bieten, dieses Gewissen zu bilden. Das Gewissen des Menschen dient nicht dazu, durch Schuldgefühle von der Kirche manipuliert zu werden. Vielmehr kann sich ein Gewissen nur in Freiheit bilden, wenn es nicht Geboten und Verboten unterworfen ist. Die Kenntnis seines eigenen Horoskopes fordert den Menschen zur Selbstverantwortung wie auch zur Gewissensbildung auf.

Dies gibt ihm eine neue Lebensmotivation, sich neu zu formen und zu einer Persönlichkeit zu entwickeln. Die Kausalität des menschlichen Verhaltens wird in ihren Wurzeln erkannt. Das Horoskop ist ein Instrument, das tief in unser Wesen eindringen kann, es werden dadurch Einsichten zuteil, die zu einem umfassenden Lebensverständnis führen. Eine fundamentale Frage sollte sich die christliche Kirche endlich stellen, ob es wirklich christlich sei, nicht einig in der Lehre Christi zu sein. Die Konfessionen leben getrennt nebeneinander und bekämpfen sich, wo nur möglich. So lange die Kirche Macht ausübt, lebt sie uns den Frieden nicht vor, und trotzdem erhebt sie den Anspruch, christlich zu sein.

Wo trägt da die Kirche ihre Verantwortung, und wo trägt sie zur Gewissensbildung bei? Die Kirche sollte sich an den Gleichnissen Jesu und der Naturverbundenheit orientieren und eine tiefe, vertrauensvolle Basis schaffen. Es wäre ein Bestandteil des christlichen Glaubens, auf der Suche nach einer sinnvollen Weltordnung zu sein. Man müsste sich wieder auf biblische Grundwahrheiten besinnen. Dann würde die Angst, die durch das kirchliche Machtgehabe entstanden ist, durch Vertrauen ersetzt.

Jugend

Wir stellen fest, dass Astrologie bei der jungen Generation fast als selbstverständlich angenommen und verstanden wird. Die heutige Jugend wird mit einem Verständnis für ausserirdische Zusammenhänge geboren. Auch das ist ein Indiz, dass die Astrologie zeitgemäss und von Bedeutung ist. Dem gegenüber wird die Kirche als Institution, als Machtgefüge und Doktrin vehement abgelehnt, nicht aber Gott und Christus und das Mystische. Die Kirche vergass die Jugend und erkannte ihre Fragen und Nöte nicht, nun sucht sich die Jugend neue Wege. Das Bewusstsein des Menschen ändert sich, und dieser Prozess ist nicht mehr aufzuhalten. Die Kirche könnte den eigenen Schätzen des Christentums vertrauen, nur müsste man sie wieder erkennen. Ist die Abkehr von den Schätzen (mystische Symbole und Meditationen, usw.) wohl auf den Verlust des Bezugs zum Ursprung zurückzuführen? Wurde nicht der Sinn vieler Symbole verzerrt? Die Kirche müsste sich nicht so sehr vom Verstand leiten lassen, sonst kommen Herz und Bauch zu kurz.

Wenn die Menschen nach einer Einheit untereinander, nach Frieden mit der Wirklichkeit, nach Übereinstimmung mit sich selbst, nach religiöser Geborgenheit und ganzheitlicher Lebenserfahrung suchen, müssen sich die Kirchen und auch die Astrologie bemühen, ihnen Wege dazu aufzuzeigen. Kirche wie Astrologie sollten sich nicht rigoristische Systeme bauen – Kirche im Glaubensbereich, Astrologie in der Zukunftsdeutung –, sondern beide müssten grosse Anstrengungen unternehmen, in der Vielfalt eine Einheit zu finden und ihre Kräfte in den Dienst des Menschen zu stellen.

Die Zukunft

Die Theologen wie auch die Astrologen sollten zur Auffassung kommen, dass es niemandem dienlich ist, wenn sie sich gegenseitig bekämpfen. Vielmehr müssten sie sich glaubhaft anstrengen, den Psy-chodilettantismus, die Geschäfte-macherei, die Wahrsagerei, Scharlatane und die Schwarze Magie, dubiose Religionsvertreter und auch Schwindler zu entlarven, damit diese nicht ihre Idee gar als Droge verkaufen können.

Die Kirche könnte die Astrologie als Hilfsmittel gebrauchen, den Menschen im Alltag den Weg zu erleichtern. Wo die Astrologie als Charakterkunde erkannt worden ist, könnte sie in Erwachsenenbildungsgruppen, in weiterführenden Arbeitskreisen, in Jugendgruppen, als Lebenshilfe angeboten werden.

Was im Aufbruch ist, kann und sollte nicht unterbunden werden. Die Geschichte lehrt uns, was sonst daraus entstehen kann. Anstelle weiten Denkens könnte es zu Kämpfen kommen, die ein Forschen verunmöglichen und den Menschen in seiner Evolution hindern. Im Neuen Testament wird schon darauf hingewiesen: In neuen Zungen (Sprachen) werden sie reden (Mk 16,17). Ausziehen sollt ihr den alten und anziehen den neuen Menschen (Eph. 4,22.24).

Uns beiden Verfasserinnen dieses Artikels hat die Astrologische Psychologie geholfen, das Wissen um Gott zu vertiefen, nicht aber der Glaube in der Institution Kirche im heutigen Sinn.