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Titel Ausgabe 166



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Zurück Ausgabe 166 vom 22.11.2008 • Seite 8ohne Login!

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Wie es begann. Die ersten Nummern vom Astrolog

Louise Huber

Bereits 1975 haben Bruno und ich zusammen mit Ueli Sauter, Claude Weiss und Edith Wangemann eine Zeitschriftherausbringen wollen. Die Vorbereitungszeit dauerte ziemlich lange. Wir konnten uns für keinen Titel entscheiden. Schliesslich einigten wir uns aufden Titel: “MC-Zeitschrift für Astrologische Psychologie“.

Diese sollte der Weiterbildung und der Informati-on dienen. Alle die AstrologischePsychologie diffamierenden Artikel, sowie unverantwortliche Prognosen, sind untersagt. Die erste Herausgabe sollte ursprünglich bereits im Januar 1975 erfolgen. Leider konnten wir uns nach einem langen Hin- und Her überverschiedene Punkte nicht einigen, weshalb wir die Idee aufgeben mussten.

Bruno wollte aber nicht auf eine Zeitschrift verzichten. Er liess mir keine Ruhe, doch noch eine Möglichkeit zu finden. Obwohl ich damals stark mit dem Schreiben unserer Lehrbücher beschäftigt und ausgelastet war, starteten wir einen zweiten Versuch zusammenmit einem psychologisch ausgebildeten Mitarbeiter Werner Stephan. Wir wollten nur eine kleine API-Zeitschrift herausbringen mit dem Namen: „API-Post“ Astrologisch-Psychologisches Informationsblatt. Die erste Nummer erschien dann im November 1980. Auch hier konnten wir die Arbeit nicht weiterführen.

Trotzdem liess Bruno nicht locker, eine Zeitschrift zu kreieren. Es war sein grösster Wunsch und er setzte seine ganze Energie dafür ein, diese zu verwirklichen. Der ausschlaggebende Anlass war, dass wir zusammen mit Claude Weiss und Ueli Sauter Ostern 1981 den 1. Astrologie-Weltkongress in Zürich organisierten. Das war eine gute Gelegenheit, die neue Zeitschrift einem grösseren Publikum bekannt zu machen, Bruno konnte mit seiner Idee viel Begeisterung auslösen. Als wir uns entschlossen hatten, stellten wir ziemlich rasch ein Redaktionsteam zusammen.

Der Weltkongress verschaffte uns wirklich ein hervorragendes Anfangspotential. Wir hatten gleich zu Beginn mehr als 1000 Abonnenten. Das gab uns den Mut weiterzumachen und nach besseren Möglichkeiten der Verteilung zu suchen. Schliesslich kamen wir auf die Idee, mit der Zeitschrift an die Kioske zu gehen. Fast drei Jahre lang mussten wir jeweils 3000 Exemplare extra dafür drucken lassen. Aber leider hatte diese Aktion nicht den gewünschten Erfolg. Die meisten Zeitschriften kamen damals wieder zurück, wir mussten einsehen, dass der Astrolog für Kioske nicht geeignet war. Wir hätten unser Niveau stark senken müssen und das wollte Bruno auf keinen Fall. Obwohl unsere Abonnenten meistens API-Schüler und Schülerinnen waren, blieben wir unserer Idee treu. Wir haben eine Zeitschrift für Astrologische Psychologie gemacht und das blieb so bis zu dieser letzten Ausgabe Nr. 166.

Wir hielten durch und jeden 2.Monat kam immer wieder die nächste Ausgabe pünktlich auf den Markt. Das haben wir vor allem den guten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zu verdanken. Am Anfang war der Einsatz enorm, wie oft arbeiteten wir Nächte hindurch, bis alles gründlich durchkontrolliert war und fehlerfrei gedruckt werden konnte. Wir hatten eigentlich allekeine grossen Erfahrungen, wieman eine Zeitschrift macht. Wir waren Laien mit guten Vorsätzen und mussten das ganze Gebiet erst von der Picke auf lernen und uns selbst beschaffen. Aber mitd er Zeit wurde es immer besser. Nach einigen Jahren bildete sich ein zweites Team, das von den bereits gemachten Erfahrungen profitieren konnte.

Das Layout wurde damals auf Leuchtpulten gemacht. Von Hand wurden die Fahnen mit dem Text aufgeklebt, und danach in der Druckerei fertiggestellt. Erst viel später konnten wir uns eine Computeranlage anschaffen und da war vieles leichter. Aber auch dann hing noch vieles von den Mitarbeitern ab, die sich voll und ganz einsetzten, damit jede Nummer rechtzeitig fertig wurde. Vor allem Rita Keller hat nach dem Tod von Bruno weitgehend alles alleine gemacht. Sie war von ganzem Herzen motiviert und fühlte sich selbst verantwortlich, damit alles klappte. Sie leistete bis zum heutigen Tag eine ausgezeichnete Arbeit. Zusammen mit Edith Sager, die neben dem API-Sekretariat seit 10 Jahren die Administration des Astrolog erledigt hatte, haben wir die Zeitschrift so lange herausbringen können. Wir sind beiden sehr dankbar für ihren unermüdlichen und gewissenhaften Einsatz.

Seit ungefähr drei Jahren ist die Abonnentenzahl stark gesunken, nicht weil die Leser mit der Zeitschrift unzufrieden waren, sondern wegen der allgemeinen Wirtschaftslage, wo jede Familie Einsparungen vornehmen musste, um die erhöhten Lebenskosten zu bestreiten. Das ist der Grund, dass wir die Zeitschrift nicht mehr im API machen können.

Wir sind dankbar und froh, dass jetzt API-International diese Arbeit übernimmt. Wir wünschen dem neuen Team viel Erfolg und wir sind sicher, dass der gute Stern, unter dem der Astrolog so lange überlebt hat, noch weiter besteht und die neuen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit viel Energie und freudvoller Aktivität erfüllt. Unsere besten Wünsche begleiten Sie.

Auch mit unseren Lesern und Leserinnen fühlen wir uns verbunden, wir bleiben für Sie erreichbar. Sie können uns jederzeit im Internet in der Homepage „Astro-api.ch“ erreichen. Wir haben immer noch Astrolog-Hefte vorrätig. Schauen Sie das Inhaltsverzeichnis genau an und wenn Sie Artikel oder Serien finden, die Sie interessieren, können Sie die entsprechenden Astrolog-Hefte zum Sonderpreis auch weiterhin im API bestellen. Wir werden sie Ihnen möglichst postwendend zuschicken.

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns nicht vergessen und mit uns in Verbindung bleiben. Wir werden uns in der neuen Zeitschrift immer wieder melden. Wir sind – genau wie Sie neugierig – wie sich der Astrolog weiter entwickeln wird. Unsere besten Gedanken begleiten Sie.