Astrolog-Archiv

(Bitte auf den jeweiligen Ausgaben-Block klicken, um die entsprechenden 20 Ausgaben anzuzeigen)
Artikel in grüner Farbe sind ohne Login zugänglich!
Ausgaben » [1-20] [21-40] [41-60] [61-80] [81-100] [101-120] [121-140] [141-160] [161-180] [181-200] [201-218] Aktuelle Ausgabe
• Suche (Autoren, Titel, etc.) » Inhaltsverzeichnis • Suche nach Begriffen in Artikeln »
Titel Ausgabe 170



Archiv-Übersicht
Nach oben Nach oben
Zurück Ausgabe 170 vom 20.08.2009 • Seite 8nur mit Login!

• Verbände - Schulen

Sternschnuppe: «Alles für die Sterne, alles für die Astrologie»

Katrin Berghofer

Nach dem Motto, «Alles für die Sterne, alles für die Astrologie!», bin ich nach 60 Minuten elendigem Im-Stau-Herumstehen doch noch an meinem Bestimmungsort Achberg angelangt.

Die Panoramastraße war schnell gefunden, doch welches der Häuser war nun die Nr. 30? Durch ein eiligst angewandtes Ausschlussverfahren kam ich binnen Sekunden zu dem einzig richtigen Schluss:

Das auf der kleinen Anhöhe, mit den Bäumen drum herum, muss es sein. Und zwar einfach, aus Ermangelung an Alternativen. Ein paar Sekunden später entdeckte ich dann auch das Schild «Humboldt Haus», das auf die Eindeutigkeit meines Zieles ausgesprochen klar hinwies.

Schon im Eingangsbereich wehte mir die Atmosphäre der intellektuell revolutionären 60er bis 80er Jahre entgegen, die mich in den darauf folgenden Tagen immer wieder, ein-, zweimal zum Niesen brachte. Ich gebe zu, ich bin Hausstauballergikerin.

Als ich dann nach dem Abendessen und ersten intellektuell- astrologischen Disputen im Bett lag, dachte ich: «Doch, hier werde ich mich die nächsten 12 Tage wohl fühlen!

Irgendwie gefällt mir das.» Im Laufe der Zeit gelang mir das allmorgendliche unorientierte Zusammensuchen aller essentiell wichtigen Nahrungsmittel am Frühstücksbuffet immer reibungsloser, weshalb ich den bergang zu den ersten Unterrichtseinheiten des Tages hellwach absolvieren konnte.

Mit Ausnahme des Sonntags verbrachte ich – und alle anderen Teilnehmer und Teilnehmerinnen, egal ob alle 12 Tage anwesend oder auch nur einen – die Tage mit der unentwegten Aufnahme von Stoff. Im Seminarraum, Unterrichtsstoff, im Speiseraum und auf der Terrasse Körperstoff :Essen!

In allabendlichen Gemeinschaftssitzungen, ab ca. 21:30 Uhr, versuchte ich dann, diese ganze Fülle von verschiedenen Stoffen unter Zuhilfenahme von geistigen Getränken und Merkur ... ,
also ... Kommunikation ..., also ... Gesprächen, mit den anderen, zu einer mehr oder weniger homogenen Masse vor zu verarbeiten und für die weitere Fermentation zu Hause bereit zu stellen.

Mir und meinen Mitfermentiererinnen und Mitfermentierern wurde eine Fülle von Material für diese Vorgänge vermittelt: fundamentales psychologisches, astrologisches und astronomisches Wissen. Aber auch ein paar tiefe Einblicke in den unendlich scheinenden Kosmos von API und den alten und neuen Welten darum herum. Viele davon schienen mir jedoch noch unentdeckt und manche von Sternenstaub neptunisch verschleiert.

Aber eines war für alle klar: Die Reise geht weiter. In ferne Regionen, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat. Es wäre schade, wenn unser Forscherdrang ins Unbewusste absinken würde. Dort würde er nur Planetenphobien, Aspektpsychosen und Zeichenhysterie hervorrufen. Und Wolfhard König hat wirklich schon genug zu tun.

Deshalb will ich mich, weiterentwickelt bis an die Grenzen meiner Persönlichkeit, aufmachen und erkunden, wo das alles noch hinführt. Mit dieser Absicht im Hinterkopf und einem vollen Schreibblock, verließ ich am Samstagvormittag die Heiligen Hallen.

Auf die Frage, ob sie denn alle wieder kommen wollen, haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einem ausdrücklichem, «aber siiicher, siiicher!!» geantwortet, denn neptunischer Sternenstaub verschleiert nicht nur, er macht auch süchtig.

[mehr lesen]...