Astrolog-Archiv

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Titel Ausgabe 78



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• Mythologie

Astrologie und Mythologie. Uranus

Wolfhard H. König

Uranus im Jahre 1781
war die astronomische Überra-schung des 18. Jahrhunderts. Bis
dahin hatte niemand auch nur einen Gedanken daran verschwendet, dass es weitere Planeten zu den bekannten sechs geben könnte (Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter und Saturn). Schliesslich war die Anzahl der Plane-ten seit den Zeiten der Sumerer und Babylonier immer die gleiche geblie-ben, Wohl hatte die Astronomie grosse Fortschritte gemacht, die Femrohre waren enorm verbessert worden, die Kunst des Linsenschleifens hatte sich ganz wesentlich entwickelt (zum Bei-spiel auch durch Herschel, den Ent-decker des Uranus). Ebenso waren die Mathematiker fleissig bemüht, Lösun-gen für die diversesten mathema-tischen Probleme im Zusammenhang mit den Planetenbewegungen und den Gravitationsgesetzen zu finden (Des-cartes, Newton, Gaus, Laplace und so weiter). Zwar hatte man innerhalb des Planetensystems weitere Monde (zum Beispiel die Jupitermonde durch Gali-lei) und Kometen gefunden, aber eben niemals einen weiteren Planeten.

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