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Titel Ausgabe 162



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Zurück Ausgabe 162 vom 20.03.2008 • Seite 6ohne Login!

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Aktuelle Diskussion um ein zu schaffendes Ethik-Dokument

Reto Mettauer

Im März wird die 20. MV von API-International stattfinden. Wir feiern an diesem Datum die 20-Jahr-Feier zusammen mit der 40-Jahr-Feier des API-Institutes. Reto Mettauer hat mit großer Sorgfalt, die Geschichte von API-International dargestellt und verweist auf drei Gründungsdaten. Hier möchte ich den 6. Mai 1989 um 16 .05 (Beginn der 1. MV) als Datum für unser Horoskop vorschlagen.

Ein wesentlicher Sinn des Berufsverbandes ist die ethische Orientierung gemäß dem API-Codex vorzugeben. API-INT. ist seit 2004 Mitglied der VDA (Vereinigung deutschsprachiger Astrologie-Organisationen). Auch hier steht die Förderung seriöser Astrologie im Programm. Zur Zeit bemühen sich alle Mitglieder der VDA um einen Ethik-Kodex: Klar ist, dass die Zukunft der Astrologie eng verknüpft sein wird mit ihrem Ansehen in der Öffentlichkeit und in der Wissenschaft. Mindestens das Ringen um das Bild in der Öffentlichkeit steht gegenwärtig an: Wenn in den unseligen Astro-Fernsehsendungen zu erleben ist, wie eine „Beraterin“ der anrufenden, Hilfe suchenden Frau nach wenigen Minuten die Scheidung empfiehlt und mir so eine Szene von einer Kollegin (Psychotherapeutin, Professorin an einer Universität) süffisant erzählt wird, dann steht in Frage, ob die Astrologie noch ernst genommen werden kann. Seit Urzeiten bildeten Traumdeutung, Mythologie und Astrologie, die drei großen Symbolsysteme des Mittelmeerraumes, eine Einheit. Traumdeutung und Mythologie haben heute in der Psychotherapie ihren anerkannten Platz gefunden. Ob dies der Astrologie auch gelingen wird, hängt nicht zuletzt von einer klaren ethischen Orientierung ab, aus der Glaubwürdigkeit resultiert. Dann könnte die Astrologie in großem Umfang zum Nutzen der Menschen eingesetzt werden.

Wolfhard König

Die Gründung unseres Berufsverbandes erfolgte in drei Schritten:

1987 – 1988 – 1989.

Im Astrolog Nr. 40 / Oktober 1987 finden wir die erste grosse Publikation zum Thema API-International. Es lohnt sich, diese grundlegende Veröffentlichung etwas näher anzuschauen.

Der Untertitel jenes Artikels lautet: Berufsverband aller API-Astrologen auf weltweiter Basis gegründet am

16. August 1987 in Adliswil/ZH.

Eine Seite davor erfahren wir, dass Bruno und Louise Huber mit dem API sich damals vom Schweizer Astrolo-genbund SAB distanzierten und "um den hohen Ansprüchen und den beruflichen Interessen und Bedürfnissen der API-Astrologen eine bessere ethische Grundlage zu bieten, wurde jetzt in Zusammenarbeit mit der englischen Huberschule für alle API-Schüler, API-Berater und –Lehrer ein Berufsverband auf internationaler Ebene gegründet, der eine neue «Verfassung» und einen Rechtschutz für Astrologen anbietet, wie er bisher noch nicht existierte."

Die geistige Konzeption des API-In­ter­national wurde von Anfang an grundlegend mit dem API-Kodex verknüpft, der schon seit 1973 die API-Be­raterinnen und -Berater bei ihrer Arbeit leitet und motiviert.

Ebenso finden wir bereits in diesem ersten Artikel die Aufteilung in zwei Mitgliedskategorien (Normal-Mitglied und Professional-Mitglied) sowie die Koppelung der Mitgliedschaft mit dem Astrolog-Abonnement.

Die offizielle Gründungsversammlung wurde für Sonntag, 13. März 1988, im Hotel Belvoir in Rüschlikon, angesagt, auch wie dieses Jahr im Rahmen des API-Jubiläums (damals 20 Jahre).

Im Astrolog Nr. 43 (April 1988) ist dann zu lesen: Die Gründungsfeier wäh­rend des 20-jährigen API-Jubiläums im Festsaal des Hotel Belvoir verlief sehr harmonisch. Am Fest waren ca. 160 Teilnehmer, davon fast die Hälfte Professional-Mitglieder des API-International.

Die erste Generalversammlung fand am 6. Mai 1989 im Zusammenhang mit dem Himmelfahrtseminar von API im Bildungszentrum Einsiedeln statt. Es wurden die vorbereiteten Statuten beraten und nach kleinen Änderungen von der Versammlung genehmigt und der erste Vorstand gewählt, der sich wie folgt zusammensetzte:

1. Bruno Huber, Präsident

2. Louise Huber, Vizepräsidentin

3. Wolfhard König

4. Ilse Conrad

5. Ruth Schmidhauser

6. Rudolf Bader

7. Emil Weinmann

Im Oktober 1989 stand zum ersten Mal die traditionelle Weiterbildungswoche in Oetz unter dem Patronat des API-International und 1990 wurden in Achberg die ersten Wochenend-Seminare des neuen Berufsverbandes angeboten. "Wir von API-International sehen es als unsere Aufgabe, sowohl diplomierten API-Beratern und Lehrern wie auch je­nen, die noch in Ausbildung sind, Themen anzubieten, die zur Abrundung des gelernten Stoffes dienen", heisst es in der entsprechenden Ankündigung im Astrolog Nr.52. Für Oetz 1990 wird eine Kommission gegründet, die sich bemüht, diese Woche zur Freude aller Teilnehmer zu gestalten.

In Heft 54 taucht zum ersten Mal das neue Logo von API-International auf, das seither die Mitteilungen aus dem Berufsverband im Astrolog anzeigt. (Es weckt in mir Erinnerungen an das Luftschiff Zeppelin.)

Die 2. GV findet am Gründonnerstag 1990 in Luzern statt, kombiniert mit dem 4. Astrologie-Weltkongress, und beginnt mit einem gemeinsamen Mittagessen. Ein schöner Brauch! Ge-meinsam essen verbindet. Der Mitgliederbestand zählt bereits 246 Professional- und 156 Normalmitglieder. Als Hauptanliegen des Verbandes gilt die Weiterbildung.

Im Sommer 1990 kommt es zu einem Wechsel in der Administrationsarbeit. Bisher lag diese in den Händen von Ruedi und Annegreth Bader. Neu tritt Elke Gut an ihre Stelle. Im Zuge dieser Entwicklung treten die Vorstandsmitglieder Ruedi Bader und Ilse Conrad zurück. An der 3. GV im Mai 1991 wird der Vorstand wieder ergänzt. Die Neuen heissen Elke Gut und John Portmann.

Der Mitgliederbestand nimmt von Jahr zu Jahr zu. An der 4. Mitgliederversammlung anlässlich eines Himmelfahrtseminars in Morschach über dem Vierwaldstättersee ist von mehr als 450 Mitgliedern die Rede. Diese verteilen sich auf elf europäische Länder, der al­lergrösste Teil auf die Schweiz und Deutschland, 21 auf GB.

An derselben MV (Ende Mai 1992) tritt Ruth Schmidhauser, seit der Gründungsversammlung Protokollführerin des Vorstands, von ihrem Posten zurück und wird durch Reto Mettauer ersetzt.

Die 4. MV beschliesst auch eine 'Wei-terbildungspflicht' für Professional-Mitglieder. Wer sie nicht erfüllt, soll von der Liste 'Empfohlene API-Berater' ge­strichen werden. Dieser Beschluss wirft Wellen in Form von Leserbriefen, welche Louise Huber im darauf folgenden Dezember-Heft Nr. 71 in souveräner Art wieder beruhigt.

Im Mai 1993 findet die MV wieder in Luzern statt, wieder im Zusammenhang mit dem Weltkongress, diesmal dem fünften. Und wiederum ist API-International an einem Stand präsent. Die 5. MV verläuft in gewohnter Ma­nier. An die Stelle des zurücktretenden Vorstandsmitglieds John Portmann wird Annelies Ambauen gewählt. Das Protokoll ist im Astrolog Nr. 75 veröffentlicht worden.

Im Januar 1994 eröffnet Bruno Huber in Achberg im Zusammenhang mit dem ersten 'Magisterbaustein', dem Seminar "Psychologie des Selbst" mit Wolfhard König, die so genannte Magisterausbildung. Ziel und Zweck derselben be­steht darin, "einen höheren Bildungsgrad zu erreichen und souveräne, kompetente astrologische Magister heranzuziehen, die den ständig wachsenden Anforderungen der Beratertätigkeit und der Öffentlichkeitsarbeit gewachsen sind." Das war jedoch eine grössere Bestellung, lieber Bruno – deine Kraft und Lebensdauer haben es leider nicht mehr erlaubt, diesen krönenden Ab­schluss deines Lebenswerkes zu vollenden. Auch mit dem Astro-Glossarium ist es dir ähnlich ergangen.

Weitere Bausteine nach dem neuen Konzept sowie auch eine Praxiswoche werden ins Weiterbildungsprogramm aufgenommen.

So findet beispielsweise im Mai 1994 in St.Niklausen bei Luzern ein viertägiges Himmelfahrt-Seminar mit zwei Magisterbausteinen und mittendrin die 6. MV statt.

Emil Weinmann scheidet aus dem Vorstand aus und wird durch Sibylle Sulser ersetzt.

1994/95: Ein Unterstützungsfonds für Studienbeihilfen wird gegründet, genannt Aus- und Weiterbildungsfonds des API-International, womit bedürftigen Mitgliedern auf Gesuch hin Bei-träge für Aus- und Weiterbildungen ge­währt werden können.

Am 11. März 1995 stirbt in seinem 89. Lebensjahr Fritz Linsig, der seit der Gründung des Verbandes als Erster Re­visor ehrenamtlich seine guten Dienste zur Verfügung stellte.

Die 90er-Jahre sind die Wachstums- und Entfaltungsjahre von API-International, im Besonderen was das Weiter-bildungsangebot betrifft. Das Herbst-se­minar in Oetz wird zwar mangels ge­nügender Nachfrage eingestellt, die übrigen Seminare werden jedoch in der Regel gut besucht. Die Magisterbausteine sind im Lauf der Jahre mehrere Dutzend geworden, wenn man alle vom Verband angebotenen und durchgeführten Wochenendseminare mitzählt. Es ist in diesem Kontext ein spezielles Wei­terbildungs-Zertifikat geschaffen wor­den.

Die jährlichen Mitgliederversammlungen verlaufen gemäss dem eingespielten Standard und reflektieren das Leben des Verbandes. Es nehmen in der Regel etwa 30-40 Mitglieder daran teil, was angesichts von über 500 Mitgliedern eher wenig ist. So wird denn zur Entscheidungsfindung in wichtigen Fragen die Meinung der Mitgliedschaft auch mal auf schriftlichem Wege eingeholt. Der eigentliche Motor des Verbandes ist der Vorstand. Seine Arbeit prägt wesentlich die Geschicke von API-In­ternational.

Es werden nach und nach verschiede-ne Dienstleistungen eingerichtet, z.B. die Aktivitäten-Liste der Professional-Mitglieder, die Richttarife für Bera-tungshonorare oder die Benutzung des Werbeversands.

Die 10. MV findet im März 1998 im Hotel Belvoir in Rüschlikon statt. Die Bilanz nach 10 Jahren darf sich sehen lassen. API-International zählt über 600 Mitglieder. Auch die Kassen sind ge­füllt. Im Rechtshilfefonds befinden sich – zweckgebunden – CHF 49'300. Da der Fonds noch kein einziges Mal be­ansprucht wurde, ist die Regelung ge­troffen worden, diesen Kontostand als oberste Limite des Fondskapitals zu fixieren und den Zuwachs künftig in den Aus- und Weiterbildungsfonds um­zuleiten.

Die 11. MV im März 1999 sollte die letzte MV unter Bruno Hubers Vorsitz sein.

Am 3. November 1999 ist Bruno, der seit längerer Zeit an einer als unheilbar geltenden Krankheit litt, gestorben. Sein Tod bedeutet eine sehr schmerzliche Zäsur für die ganze API-Gemeinschaft.

Bruno war der eigentliche Initiant und Promotor des API-International, sein Spiritus Rector. Mit Louise an seiner Seite präsidierte er den Verband seit seiner Gründung während eines vollen Jahrzehnts. Er war die treibende Kraft in dieser Aufbauphase. Er gab dem gan­zen Unternehmen seine grundlegende Struktur, schuf dessen Grundriss, Richtung und Profil und führte es zum Er­folg. Bildhaft ausgedrückt, er war so­wohl der Architekt als auch der Baumeister des Hauses, in dem wir heute wohnen.

Doch das Leben geht weiter. Anfangs Juni 2000, am Tag der Eröffnung des 7. Weltkongresses in Luzern, findet dort die 12. MV statt, mit sage und schreibe 60 anwesenden Mitgliedern. Die Vizepräsidentin Louise Huber übernimmt das Präsidium bis zum Ende der laufenden Amtsperiode, Wolfhard Kö­nig wird Vizepräsident und den vakanten Sitz im Vorstand be­kommt Annegret Kaufmann.

Die 13. MV, die im Mai 2001 mit 52 Stimmberechtigten in Zürich tagt, proklamiert "Freiheit für alle". Überregulierungen, Prüfungen und Überwachungen durch Bildungskommissionen werden ab­ge­lehnt, weil die Kreativität, die In­tu­ition und die Selbständigkeit der Berater/innen darunter leiden würden.

Unter den deutschsprachigen Astrologie-Organisationen bahnt sich im Hinblick auf Synergien eine gewisse Zu­sammenarbeit in gegenseitigem Einvernehmen an. Der Deutsche Astrologen-Verband DAV hat im Vorjahr eine Sektion 'Huber-Methode/Astrologische Psy­chologie' gegründet, die von unserem Mitglied Inge Pfab geleitet wird.

Im Vorstand gibt es markante Änderungen. Louise Huber und Wolfhard König tauschen ihre Ämter. Annelies Ambauen und Sibylle Sulser scheiden aus. An ihre Stelle treten Edith Sager und Ruth Schmidhauser.

Die Anliegen des neuen Präsidenten sind: mehr Öffentlichkeitsarbeit, den Verband noch internationaler gestalten, die offizielle Anerkennung des Be­ratungsberufes, sowie die Gründung eines Forschungsausschusses.

In Deutschland ist ein so genanntes Le­benshilfegesetz in Vorbereitung, welches Ratsuchende vor materiellem und psychischem Missbrauch schützen soll. Die Vertreter der grossen Astrologieverbände sind sich einig, dass die Astrologen ihrerseits dem Gesetzgeber einen ge­meinsamen und sinnvollen Vorschlag präsentieren sollten. Da das schweizerische Recht zunehmend dem EU-Recht angepasst wird, ist es ratsam, auch hierzulande solche Bestrebungen aufmerksam zu verfolgen.

Ein Mitglied wünscht mehr Zeit zum Dialog und regt für den kommenden Herbst eine ausserordentliche MV an. Diese findet im November in Lindau statt und es nehmen zwölf interessierte Mitglieder so­wie die Zweite Vorsitzende des DAV daran teil. Unter anderem werden zwei Ausschüsse gebildet, einer für Öffentlichkeitsarbeit und ein Forschungsausschuss.

Im Juli 2002 tagen beide Ausschüsse in Achberg. Ein erstes konkretes Forschungsprojekt wird beschlossen, ei­ne vergleichende Untersuchung von Koch- und Placidus-Häusern.

Die andere Baustelle, auf der API-International engagiert mitwirkt, ist das Projekt eines Dachverbandes im deutschsprachigen Raum, mit dem Ziel einer gemeinsamen öffentlichen Vertretung für die seriöse Astrologie. Die 14. MV (im Mai 2002 in Zürich) hat einem Beitritt zu einer solchen Institution grundsätzlich zugestimmt.

Der Erste Vorsitzende des DAV, Detlef Hover, der auch bei API-International Mitglied ist, nimmt vermehrt aktiv an unseren Veranstaltungen teil, ebenfalls ein Zeichen für das entstehende Netzwerk der Astrologieverbände.

Obwohl hinter den Kulissen viel gearbeitet wird, muss der Präsident an der 15. MV mit Bedauern feststellen, dass das Echo aus dem Kreis der Mitglieder auf verschiedene Initiativen gering ist: Zwei angebotene Weiterbildungsseminare konnten wegen zu wenig Anmeldungen nicht stattfinden. Die in der Schweiz erstmals offerierte Berufshaftpflichtversicherung für Astrologen führte bloss zu zwei Abschlüssen. Der Aufruf des Forschungsausschusses, Daten für die Erforschung der Häusersysteme zu melden, wurde kaum befolgt. Und auch die Mitgliederzahl ist rückläufig. Am 1.5.2001 betrug sie noch 655, am 1.5.2002 632 und am 1.5.2003 noch 623. Wo­ran es liegt, ist schwer zu er­grün­den. Ist es eine Folge der stag­nierenden Wirtschaftskonjunktur, der kriegerischen Ereignisse im Nahen Osten, oder ist der Astrologieboom vorbei?

Im Vorstand gibt es eine Mutation. An Stelle der zurücktretenden Annegret Kaufmann wird Evelyn Mathis ge­wählt.

Am 8. Astrologie-Weltkongress in der Schweiz ist in Basel am 9. April 2004 12:56 MESZ die Vereinigung deutschsprachiger Astrologie-Organisationen VDA gegründet worden. Die Vertreter aller sieben Gründungsinstitutionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, worunter API-International, bilden zusammen die Mitgliederversammlung und zugleich den ersten Vorstand. Man darf gespannt sein auf die künftigen Ergebnisse aus dieser Vereinigung.

Die 16. MV findet wieder im Hotel Belvoir in Rüschlikon statt, kombiniert mit der Geburtstagsfeier der 80 Jahre jungen Louise Huber. Louise wird per Akklamation zur Ehrenpräsidentin auf Lebenszeit erkoren. Bruno und Louise, die API-Pioniere, haben durch ihr Wirken das Leben unzähliger Menschen wesentlich bereichert. Man kann ihnen nicht genug dafür danken.

Louise stellt ihren Vorstandssitz zur Verfügung. Ruth Schmidhauser wird Vizepräsidentin und Heide-Dore Nae-geli wird neu in den Vorstand gewählt.

Es gibt nun eine dritte Kategorie von Mitgliedschaft, das Kollektivmitglied, z.B. der DAV bei uns, wie auch API-International beim DAV.

Harald Zittlau kreiert eine Website (www.api-international.org) und nimmt diesbezügliche Anregungen gern entgegen.

API-International hat auch einen neu-en Flyer.

Das Forschungsprojekt hat nun doch eine vernünftige Anzahl Rückmeldungen bekommen.

2005 sind einige Neuerungen angesagt.

Der Verband bietet anlässlich der 17. MV zum ersten Mal ein ganzes Tages-programm an. Am Nachmittag gibt es zuerst eine Aussprachestunde zu 'Chancen und Risiken des Internets' und an­schliessend zwei Vorträge mit namhaften Referenten zu den interessanten Themen 'Transaktionsanalyse' und 'Quantenphysik'. Ein geselliges Abendessen mit Musik rundet den Tag ab.

Unser Webmaster Harald Zittlau ist eifrig mit dem Ausbau und der Gestaltung der Homepage beschäftigt.

Bei den turnusgemässen Neuwahlen tritt Evelyn Mathis nicht mehr an. Sie wird durch Friedrich Scheibel aus Wien ersetzt.

Die Zeitschrift Astrolog, unser offizielles Mitteilungsorgan, bedarf finanzieller Unterstützung. Ein spezieller Unterstützungsfonds soll zu diesem Zweck geschaffen werden. Ein Reglemententwurf wird diskutiert und dem Vorstand der Auftrag zur Bereinigung desselben erteilt.

Zum ersten Mal seit 1991 wird eine Erhöhung des Mitgliederbeitrags beschlossen, um moderate 10 CHF.

2006: Die Homepage hat jetzt schon einen ansehnlichen Umfang bekommen und enthält unter anderem ein differenziertes Mitgliederverzeichnis und ein internes Forum.

Die Verpflichtung zur Weiterbildung für die Professional-Mitglieder, wie sie im psychosozialen Bereich inzwischen üblich geworden ist, wird neu geregelt. Als Richtlinie gilt: alle zwei Jahre ein Wochenende.

Der Fonds zur Unterstützung des 'Astrolog' ist in Kraft getreten und wird ins jährliche Budget einbezogen.

Die 18. MV von Ende April sieht sich mit einem unerwarteten Ausgabenüberschuss konfrontiert, der vor allem aus den MV-Kosten des Vorjahres, den Kosten für den Astrolog, den Post- und den Vorstandsspesen resultiert. Die eingeleiteten Massnahmen greifen gut, so­dass schon die nächste Rechnung wieder positiv ausfällt. In Zukunft will man sich jährlich auf einen Postversand be­schränken und im Übrigen per E-Mail und via Homepage informieren und miteinander kommunizieren.

Im Zuge der Sparmassnahmen kommt es auch zu einer Neuordnung im Sekretariatsbereich. Die 19. MV heisst die entsprechenden Vorschläge des Vorstands gut. Für die zurücktretende Heide-Dore Naegeli wird Harald Zittlau neu in den Vorstand gewählt. Bis Ende 2007 soll das Sekretariat inklusive Kassenführung und Buchhaltung schrittweise von Elke Gut zu Harald nach Deutschland transferiert werden. Der Sitz des Verbandes bleibt nach wie vor in Adliswil. Die Einforderung der Mitgliederbeiträge übernimmt neu Edith Sager in Zusammenarbeit mit dem 'Astrolog' vom API-Zentrum aus.

Der Faltprospekt (Flyer) wird revidiert und neu gedruckt.

Die Zahl der Vorstandsmitglieder soll künftig von Minimum fünf bis maximal sieben flexibel gehandhabt werden können, je nach Bedarf. Die dafür notwendige Statutenänderung soll an der 20. MV beschlossen werden.

Alle Mitglieder können über unsere Homepage eine E-Mail-Adresse bekommen und regelmässig mit Infos bedient werden. Auch eine Online-Seminarverwaltung steht zur Verfügung. "API-International will im Computer-Zeitalter ankommen", schreibt der Präsident Wolfhard König.

Im März 2008 feiert API-International sein 20-jähriges Bestehen.

Die vorliegende skizzenhafte Darstellung der vergangenen 20 Jahre mag vor allem der Würdigung des bisher Geleisteten und Erreichten dienen, sowie ei­ner realistischen Standortbestimmung. Jedoch jung und dynamisch, wie es dem Wesen eines 20-Jährigen entspricht, steht der Berufsverband in der Gegenwart da, mit kühnem Blick nach vorne schauend, zuversichtlich und bereit, die künftigen Aufgaben mutig in Angriff zu nehmen.