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Titel Ausgabe 75



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Paracelsus und sein Horoskop

Bruno Huber

Es ist ein seltsam Ding um diese Persönlichkeit, die in der Astrologie zu den meist zitierten überhaupt gehört und doch astrologisch ein "gesichtsloses Wesen" geblieben ist. Denn wir haben keine gesicherten Geburtsdaten dieses Mannes, der so viel Wesentliches zur Astrologie zu sagen hatte. Aber auch von dem Menschen "Theophrastus Paracelsus" (wie er selbst genannt werden wollte) wissen wir wenig - das meiste von ihm selbst. Und dieses Bild ist unstet und wider-sprüchlich. Er war mit Inbrunst ein Kind seiner Zeit - so sehr, dass er gar nicht in sie hineinpasste. Und er war ein scheinbar wurzellos in ganz Europa Herumirrender, den es nir-gendwo lange halten konnte, obschon er vom altem Beamtenadel der Bombasten von Hohenheim stammte, deren Wurzeln bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen. Er war einer der gebildetsten Männer seiner Zeit. Er kannte alles was Rang, Name und Bedeutung im damaligen Kulturgut hatte - aber er bestand darauf seine Schriften und Hochschulreden nicht in gebildetem Lateinisch, sondern in dem damaligen holprigen niederdeutschen Dialekt seines schweizerischen Heimatortes Einsiedeln zu schreiben und vorzutragen.

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