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Titel Ausgabe 107



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• Glosse

Eine Frauenfreundschaft

Elsbeth Meyer

Schon immer haben mich die Beziehungen zwischen den Menschen fasziniert, die Wirkungen, die sie aufeinander haben und wie eine Aktion der einen Person immer eine Reaktion der andern bedingt. Das Wort «ziehen» ist für mich bildlich erlebbar; als hätten die Menschen Fäden in den Händen, mit denen sie mit den andern verbunden sind. Zieht der eine ein wenig, bewegt es sich auch beim andern. Oftmals zieht man ja völlig unbewusst an einem solchen Faden und steht einer Reaktion gegenüber, die man erst nicht ganz verstehen kann und es dauert eine rechte Weile, bis man sich selber als «Urheber» oder «Täter» erkennen kann. Erkennt man dieses Spiel, wird jede Begegnung zum Abenteuer und der Urheber kann eine Menge über sich selber erfahren, in dem er die Reaktionen des andern beobachtet. Allerdings ist das nicht immer so einfach, weil man sich selber dabei als «Täter» akzeptieren muss und nicht mehr die andern als die «Schuldigen» hinstellen kann.

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