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Titel Ausgabe 36



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• Glosse

Astrologische Erklärungsversuche, Teil 2

Dr. Beat Imhof

Die Entsprechungstheorie
Während die Einflusstheorie eine ausale, ursächliche Erklärung des Zusammenhangs von Gestirneinfluss auf das Menschenschicksal gibt, lehrt die Entsprechungstheorie, dass zwischen der Innenwelt des Menschen (Mikrokosmos) und der Aussenwelt des Universums (Makrokosmos) eine stete Wechselbeziehung besteht. Was die sichtbaren Gestirne zu bestimmten rhythmisch ablaufenden Bewegungen veranlasst, sind kosmische Kräfte, hinter denen ein Prinzip steht. Und was den Menschen hier auf Erden zu seinem Dasein und Sosein bewegt, sind gleichfalls kosmische Kräfte, hinter denen transzendente Impulse wirken. Zwischen beiden besteht nun kein kausaler, mechanischer, wohl aber ein übersinnlicher, metaphysischer Zusammenhang, eine nur geistig wahrnehmbare Wechselwirkung, die wir Entsprechung nennen.
Es verhält sich mit der Sternenwelt zum Menschenleben gleich wie mit der Sonne zu den Zeigern einer Uhr. Die Sonne ist nicht die Ursache, dass sich die Uhrzeiger bewegen, sondern der Gang der Uhr ist lediglich eine der scheinbaren Sonnenbewegung entsprechende Abbildung, ein Modell, an dem wir den täglichen Sonnenstand ablesen können.

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