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Titel Ausgabe 38



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Zurück Ausgabe 38 vom 22.06.1987 • Seite 20nur mit Login!

• Mythologie

Der Mond im frühen Mythos

Ilse Conrad

Im mythischen Denken der Naturvölker ahm der Mond wegen seiner astronomischen Eigentümlichkeiten (Phasen, Flecken, Verfinsterung) eine vorrangige Stellung ein. Von seinem Einfluss auf Geburt, Leben, Wachstum und Tod war man allgemein überzeugt. Im Unterschied zu den Indogermanischen Völkern kam es besonders bei den Semitischen Völkern zu einer herausragenden religiösen Verehrung des Mondes. Uralte Zentren des Mondkultes waren unter anderen das babylonische Ur, das aramäische Haran, die südarabischen Zentren Marib und Timna und im kanaanäischen Religionskreis die Stadt Jericho (übersetzt: «Mondstadt»).

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