Astrolog-Archiv

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Titel Ausgabe 40



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Zurück Ausgabe 40 vom 24.10.1987 • Seite 7nur mit Login!

• Theorie der Astrologischen Psychologie

40 Jahre Astrologie

Louise Huber

In Deutschland brach eine Welt zusammen, die Ideale, die viele junge Altersgenossen in den Tod getrieben hatten, waren verloren gegangen.
Ein neues Leben mit neuen Inhalten und Werten sollte gefunden werden. Als ich 1946 nach Stuttgart kam, lebte ich mit meinem ersten Mann streng nach der Mazdaznan-Lehre. Ich flüchtete mich ganz ins «geistige Leben», um die schweren Erfahrungen der letzten Kriegsjahre (1944 in Berlin und anschliessend englische Gefangenschaft) zu überwinden.
In Stuttgart war damals die geistige Elite aus dem am Boden liegenden Deutschland versammelt. Ich hatte die Freiheit und das Glück, fast täglich zu einem Vortrag von einem Fach-Experten zu gehen. Ich liess auch nichts aus, fünf Jahre lang konnte ich mich mit den vielen Erfahrungen und Erkenntnissen grossartiger Denker auseinandersetzen. Da war Manfred Keyserling, der Sohn des bekannten deutschen Philosophen, der uns unglaublich brilliant in das neue philosophische Denken einführte, da war Graf Dürckheim, der einen kleinen Kreis hatte, zu dem ich gehörte, wo wir therapeutische Gespräche mit ihm führen konnten. Da war Dr. Burger-Karis mit Kunsttherapie und therapeutischen Gesprächen, Dr. Hans Endres mit seinen Einführungen in die Geisteswissenschaften und da war natürlich auch die Astrologie und die Arkanschule, mit denen ich mich während den fünf Jahren meines Stuttgarter Lebens intensiv beschäftigen konnte.

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