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Titel Ausgabe 87



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Zurück Ausgabe 87 vom 23.08.1995 • Seite 6nur mit Login!

• Astronomie

Magere Jahre oder wenn der Saturn seine Ringe verliert...

Bruno Huber

Saturn, der Erhalter und Sicherer unserer Existenz, geht durch erhebliche Schwankungen seiner Helligkeit und damit seiner Sichtbarkeit von der Erde aus. Zur Zeit ist er in seiner lichtschwächsten Phase. Das ist er immer dann, wenn er entweder wie jetzt (August 1995) durch das Zeichen Fische läuft der dann durch dasjenige der Jungfrau. Vergangene Generationen von Astrologen bis zurück in die Antike sprachen von "den sieben fetten und den sieben mageren Jahren". Und im Volksmund woben sich in der Vergangenheit ganze Legendenkränze um dieses Phänomen. Der Ausdruck "mager" verrät hier wohl deutlich, dass man diese sieben Jahre als Jahre des mageren Lebens verstand – also magere Ernten, magere Geschäfte, Notstand womöglich. Und obwohl wir heute in einer Wohlstandswelt leben (verglichen mit vergangenen Jahrhunderten), kann man auch heute noch massenpsychologische Symptome der Angst vor den mageren Jahren beobachten.
Denn in diesen Zeiten haben die die meisten Menschen immer Angst um ihre Existenz – egal ob es dafür rationale Gründe gibt oder nicht. Sie meinen dann beim Unnötigen sparen zu müssen, und flüchten ihr Geld in Sachwerte. Dahinter steckt in diesem Falle aber auch eine tatsächliche astronomische Gesetzmässigkeit. Die fetten Jahre sind jeweils die etwa sieben lichtstarken Jahre des Saturn, auf die dann immer sieben lichtschwache (magere) Jahre folgen. Aber wie kommt es, dass der Satum, dem wir doch Beharrlichkeit und Ebenmass zuschreiben, solche "launischen" Schwankungen zeigt?

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