Astrolog-Archiv

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Titel Ausgabe 99



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Zurück Ausgabe 99 vom 23.08.1997 • Seite 11nur mit Login!

• Astrologie & Philosophie

Zeit der Lebenswende

Dr. Beat Imhof

„Als unseres Lebens Mitte ich erklommen, befand ich mich in einem dunklen Wald, da ich vom rechten Wege abgekommen." Diese Verse, mit denen Dante Alighieri seine „Göttliche Komödie" einleitet, ist bezeichnend für die Mitte des menschlichen Lebens. In dieser Situation geraten wir an einen Haltepunkt, an einen Wendepunkt, oft verbunden mit einer Ratlosigkeit, die nach Neuorientierung verlangt. Es handelt sich hier um einen naturgegebenen Übergang von der ersten Lebenshälfte zur zweiten.
Dieser Wechsel stellt sich um das 36. Lebensjahr ein. In einem Radio-Interview aus dem Jahre 1960 gab C. G. Jung hierzu folgenden Hinweis: „Zum Beispiel ist das 36. Jahr für viele Männer ein sehr kritisches Jahr, weil da eine grössere Veränderung stattfindet, von der man nichts weiss. Nämlich die Sonne wendet sich zum Abstieg, und dann kann sich die Weltanschauung in einer merkwürdigen Weise verändern. „(1) Dies alles gilt natürlich auch für viele Frauen.

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