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Titel Ausgabe 126



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Zurück Ausgabe 126 vom 18.02.2002 • Seite 26nur mit Login!

• Psychosynthese

Roberto Assagioli

Klaus Witzer

Kürzlich hatte ich mich mit dem mir zur Verfügung stehenden Material über den grossen Psychologen Roberto Assagioli befasst und in einem Artikel aus der von Elke Gut betreuten Zeitschrift «Psychosynthese» gelesen. Darin schreibt Assagioli: «Diese Krise (der Menschheit) hat viele Aspekte und betrifft die verschiedenen Menschengruppen und Individuen auf unterschiedliche Weise, aber sie hat meiner Meinung nach einen einzigen gemeinsamen Nenner oder zumindest eine Hauptursache: Es geht um die grosse und sich rasch erweiternde Kluft und das wachsende Ungleichgewicht zwischen den Errungenschaften der Menschheit und ihrer Macht über die äussere Welt und ihre innere Schwäche, die mangelnde Kontrolle über ihre aktiven und schlummernden psychischen Kräfte. Diese Kräfte werden von ihr entweder vernachlässigt oder unsinnigerweise verschwendet oder - was gefährlicher ist - sie führen die Menschen, individuell oder kollektiv, zu destruktiven Handlungen.
Der «Magier» unserer Zeit, der fähig ist, zu immer höheren Höhen aufzusteigen, lebt nur im Inneren, an der Oberfläche seiner selbst und ist unfähig, die leuchtenden Gipfel des eigentlichen Seins zu erreichen. Der Halbgott, der durch Knopfdruck die schrecklichen im Atom schlummernden Energien zu befreien und der auf den Flügeln elektrischer Wellen unbegrenzt Nachrichten aussenden kann, ist in seinem Inneren oft ein schwaches Geschöpf, unfähig, einen aggressiven Impuls zu beherrschen oder den Fluss der Gedanken zu lenken».

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