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Titel Ausgabe 127



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Familiengeheimnis

Harald Zittlau

Eine grosse Faszination geht von Geschichten aus, die Eltern oder Grosseltern wiederum von ihren Eltern und Verwandten erzählen. Solche Anekdoten können uns erheitern, betroffen oder nachdenklich stimmen. Besonderes Interesse wecken sie, wenn wir darin Parallelen zu uns entdecken, Ähnlichkeiten bei persönlichen Eigenschaften oder gar Teile eines gleichen Schicksals. Oft sind Strukturen, die an uns übertragen werden, untauglich für das eigene Leben, manchmal stützen sie uns oder helfen, zu uns zu finden.
«Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm», sagt der Volksmund. In genetischer Hinsicht scheint dies durchaus zuzutreffen und viele Menschen scheinen auf ihrem Lebensweg scheinbar blind den Vorgaben ihrer Herkunft zu folgen. Früher zumindest bedeutete dies in der Regel, dass der Sohn in dieberuflichen Fussstapfen des Vaters trat, die Tochter bestmöglich verheiratet wurde. In anderen Kulturen ist es noch heute für unzählige Menschen unmöglich, die eigene Kaste zu verlassen.
Aber es gibt auch eine Menge Beispiele von Menschen aus ärmsten Verhältnissen, die grosse Karrieren durchlaufen oder wir hören von Kindern reicher oder berühmter Eltern, die «in der Gosse landen».

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