Astrolog-Archiv

(Bitte auf den jeweiligen Ausgaben-Block klicken, um die entsprechenden 20 Ausgaben anzuzeigen)
Artikel in grüner Farbe sind ohne Login zugänglich!
Ausgaben » [1-20] [21-40] [41-60] [61-80] [81-100] [101-120] [121-140] [141-160] [161-180] [181-200] [201-218] Aktuelle Ausgabe
• Suche (Autoren, Titel, etc.) » Inhaltsverzeichnis • Suche nach Begriffen in Artikeln »
Titel Ausgabe 129



Archiv-Übersicht
Zurück Ausgabe 129 vom 23.08.2002 • Seite 4nur mit Login!

• Astrologie & Religion

Das Schicksal steht über den Sternen. Theologie und Astrologie im Gespräch

Lydia Strzebniok

Dieses Interview wurde am 1. Januar 2002 im Norddeutschen Rundfunk ausgestrahlt. Mit freundlicher Genehmigung der Autorin und des NNR können wir das Gespräch veröffentlichen.
Sprecher:
Am Anfang des Christentums war Astrologie. «Heute hast du deinen Sohn den Heiden durch einen Stern geoffenbart », so heisst es in der Liturgie am Hochfest der Erscheinung des Herrn.
Autorin:
Dass die drei Morgenländer diesen besonderen Stern als göttliches Zeichen erkennen konnten, lag an ihrem Beruf. Sie werden in der Bibel als «Magier» bezeichnet, was in der Übersetzung Zauberer, Sternkundiger heisst-auf gut Deutsch also: Astrologe. Anders als durch diese berufliche Voraussetzung wäre auch nicht zu begreifen, jener Stern zwar von ihnen gesehen wurde – sonst aber offensichtlich weder von König Herodes noch von irgendeinem anderen Menschen im Land der Juden.

[mehr lesen]...