Astrolog-Archiv

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Titel Ausgabe 130



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• Astrologie & Psychologie

Archetypus und Astrologie

Brigitte Romankiewicz

«Es gibt so viele Archetypen als es typische Situationen im Leben gibt. Endlose Wiederholung hat diese Erfahrungen in die psychische Konstitution eingeprägt, nicht in Form von Bildern, die von einem Inhalt erfüllt wären, sondern zunächst beinahe nur als Formen ohne Inhalt, welche bloss die Möglichkeit eines bestimmten Typus der Auffassung und des Handelns darstellen (Jung, CW 9/1, S. 61).» Diese archetypischen Lebenssituationen, die sich durch den langen Zeitraum der Bewusstseinsentwicklung des Menschen hindurch seiner Psyche «eingeprägt» haben (gr. typos = Schlag; Gepräge, Form, Gestalt, Abbild; Vorbild, Muster, Modell) und die laut Jung «Formen ohne Inhalt» sind, bilden seit mindestens fünf Jahrtausenden das Thema der Astrologie. Ihr formaler und symbolischer Rahmen hat sich vermutlich in einem noch viel weiter zurückreichenden Zeitraum gebildet und wurde in der für Levante und Abendland gültigen Gestalt dann im 4. Jahrhundert v. Chr. formuliert (u. a. von Aratos von Soloi, geb. um 305-315).
Die Astrologie ist ein umfassendes System der archetypischen Erfahrungen des Menschenlebens und «stellt die Summe aller psychologischen Erkenntnisse im Altertum dar Oung, Einleitung zu «Die Goldene Blüte», XIV)».

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